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KREUZLINGEN: Michael Stahl bekommt Niederbergers Job

Die Stelle des Stadtschreibers ist vergeben. Der FDP-Gemeinderat gibt seine politischen Ämter ab, um oberster Chef der Stadtkanzlei zu werden. Er wechselt per 1. Juli von der kantonalen Berufs- und Studienberatung ins Stadthaus.
Martina Eggenberger Lenz

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@ thurgauerzeitung.ch

Er kennt sich in der Lokalpolitik aus und hat bereits einige Erfahrung von der Arbeit auf einer Verwaltung. Das hat nebst dem Menschlichen, «das passt», den Ausschlag für die Anstellung von Michael Stahl gegeben, wie Stadtpräsident Thomas Niederberger erklärt. Der Stadtrat hat den 38-Jährigen studierten Sekundarlehrer und Betriebsökonomen am Dienstag zum neuen Stadtschreiber gewählt. Aktuell arbeitet Michael Stahl noch als Abteilungsleiter der Berufs- und Studienberatung beim Kanton Thurgau. Diese Stelle hat er erst 2017 angetreten. Davor war der Kreuzlinger während fünf Jahre an der ZHAW als Dozent und Projektleiter tätig. Er verfügt über einen Master in Banking und Finance. Es sei nicht so, dass es ihm beim Kanton nicht gefalle, betont Stahl. Im Gegenteil, es falle ihm nicht leicht, sein aktuelles Team zu verlassen. «Aber die Chance mit dem Stadtschreiber-Job war jetzt da. Ich habe mich lange mit dem Gedanken befasst und dann über Weihnachten entschieden, dass ich mich bewerben werde, falls Thomas Niederberger gewählt wird.» Am Amt des Stadtschreibers reize ihn, dass er sich auf eine Aufgabe konzentrieren könne. Denn für die Stelle will Stahl seine politischen Ämter abgeben. Zum einen wäre das der Gemeinderat, indem er seit 2015 wirkt, zum anderen aber auch die Vorstandstätigkeit in der FDP. Parteimitglied wolle er zwar bleiben, aber nicht mehr aktiv in Erscheinung treten. «Ich bin als Michael Stahl Stadtschreiber – und nicht als FDP-Vertreter.»

Gut zehn Bewerber standen zur Auswahl

Der zweifache Familienvater hat bekanntlich vor drei Jahren als offizieller Kandidat der Partei auch für das Amt des Schulpräsidenten kandidiert. Zudem wurde er mit dem wichtigen Präsidium der Einbürgerungskommission betraut. Vieles deutete auf eine politische Karriere hin. Wieso jetzt der Kurswechsel? «Ich fühle mich auf der Verwaltung sehr wohl. Ich mag es, zu organisieren, zu planen und durchzuführen.» Ausserdem kenne er die Mitarbeiter von seiner Tätigkeit als EBK-Präsident schon. «Ich freue mich auf das Team.»

Stadtpräsident Thomas Niederberger hat die Regelung seiner Nachfolge eng begleitet. Es seien insgesamt gut zehn Bewerbungen eingegangen. Wegen des besonderen Stellenprofils und den hohen Anforderungen sei diese Zahl im erwartbaren Rahmen gewesen. Er und die Personalverantwortliche der Stadt hätten mit mehreren qualifizierten Bewerbern ein Gespräch geführt. In die Endauswahl mit Vorsprechen beim Stadtrat habe es nur Michael Stahl geschafft. Dieser habe auch noch ein Online-Assessement absolvieren müssen. Dieses wurde von einer Arbeitspsychologin ausgewertet. «Es hat unseren positiven Eindruck bestätigt», sagt Niederberger. «Das Gespann Stadtpräsident-Stadtschreiber muss optimal funktionieren. Ich bin überzeugt, dass Michael Stahl sehr gut zu uns passt», betont Thomas Niederberger. Die Wahl für Michael Stahl sei einstimmig erfolgt.

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