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KREUZLINGEN: Kreuzlingen kann es sich leisten

Nächsten Donnerstag berät der Gemeinderat Kreuzlingen über die Vorlage für das neue Stadthaus, die Tiefgarage und die Festwiese für maximal 47,5 Millionen Franken. Der Stadtrat appelliert an alle, die Chance zu ergreifen.
Nicole D'orazio
So könnte es einmal aussehen: Die Visualisierung zeigt den Blick auf die Festwiese und das Stadthaus. Rechts sieht man den Dreispitz und das Schreiber-Schulhaus. (Bild: pd)

So könnte es einmal aussehen: Die Visualisierung zeigt den Blick auf die Festwiese und das Stadthaus. Rechts sieht man den Dreispitz und das Schreiber-Schulhaus. (Bild: pd)

KREUZLINGEN. «Wir sind optimistisch», sagte der Kreuzlinger Stadtpräsident gestern vor den Medien. Der Gesamtstadtrat stellte die Botschaft für den Neubau eines Stadthauses, einer Tiefgarage und die Neugestaltung der Festwiese auf dem Bärenplatz vor. In einer Woche berät der Gemeinderat darüber. Die Volksabstimmung ist auf den 5. Juni angesetzt. «Im Grundsatz ist jeder dafür, dass wir ein neues Stadthaus benötigen. Wenn aber jeder seine Zustimmung von Details abhängig macht, wird es schwierig.» Netzle hofft, dass alle Kreuzlinger Stimmbürger den Kompromiss eingehen. «Ein für alle perfektes Projekt gibt es nicht», bestärkte ihn Vizestadtpräsidentin Dorena Raggenbass.

Der Stadtrat ist vom Projekt «Schlussstein» der Architekten Niggli und Zbinden aus St. Gallen überzeugt. «Aus vier Standorten der Stadtverwaltung wird einer, und aus Alt machen wir Neu», sagte Netzle. Das Stadthaus liege in der geographischen Mitte, es sei für alle gleich weit weg und optimal erschlossen. Der Standort sei bewusst gewählt, und auch der Gemeinderat habe sich 2012 für diesen ausgesprochen. «Mit dem Stadthaus an diesem Ort entsprechen wir auch einer alten Idee, dieses mit dem Stadtsaal – also dem Dreispitz – zu verbinden.»

Es gibt genug Parkplätze

Neben dem Standort werde in der Bevölkerung oft über die Anzahl Parkplätze diskutiert, sagte Thomas Beringer, Stadtrat Departement Dienste. «In der neuen Tiefgarage wird es 251 Parkfelder geben. Davon sind tagsüber 70 für die Mitarbeitenden der Stadt und 80 für die Pädagogische Hochschule reserviert. Für die Bevölkerung stehen 101 Parkplätze zur Verfügung.» Das seien vier mehr als heute auf dem Bärenplatz. Im Zentrum stünden insgesamt 900 Parkplätze zur Verfügung, darüber könne sich niemand beklagen. «Wir unternehmen zudem viel, ein gutes Langsamverkehrskonzept auszuarbeiten. Wir wollen nicht noch mehr Autos ins Zentrum holen», sagte Beringer. Es könne gut sein, dass mehr städtische Mitarbeiter künftig mit dem Velo oder dem öV zur Arbeit kämen, dann stünden der Bevölkerung noch mehr Parkplätze zur Verfügung.

Das Gesamtprojekt kostet maximal 47,5 Millionen Franken. Das Stadthaus macht 32,4 Millionen, die Tiefgarage 11,8 Millionen und die Festwiese 3,3 Millionen Franken aus. «Für das Stadthaus haben wir 7,7 Millionen Franken vorfinanziert», sagte Netzle. Die Abschreibungen würden sich dadurch verringern. Die Finanzierungskosten belaufen sich auf 1,39 Millionen Franken jährlich.

Idealer Zeitpunkt, zu investieren

«Entscheidend ist, wie viel günstiger der Betrieb im Gegensatz zu heute wird», sagte Netzle. Der Gebäudeunterhalt werde um 20 Prozent und die Energiekosten um 50 Prozent sinken. Für die Tiefgarage gibt es eine Spezialfinanzierung. Diese sei sozusagen schon finanziert. Die Stadt könne sich das Grossprojekt leisten, betont er. Der budgetierte Gewinn für die Rechnung 2015 werde wieder weit übertroffen. «Es ist nun der ideale Zeitpunkt, zu investieren.»

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