KREUZLINGEN: Jugendliche lernten, was Zivilcourage bedeutet

Kantonsschüler haben sich eine Woche intensiv mit dem Thema Menschenrechte beschäftigt.

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Die Kantonsschule Kreuzlingen organisiert jährlich verschiedene Sonderwochen. Dazu gehören Klassenlager, Sprachaufenthalte in Frankreich und in England sowie eine naturwissenschaftliche, eine technische und eine Maturavorbereitungswoche. In der ersten und in der vierten Klasse ­absolvieren die Schüler je eine Fokuswoche. Im laufenden Semester stand eine breite Palette an Angeboten zur Auswahl, wie etwa die Börse, die Mafia – oder das Thema Zivilcourage, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Fokuswoche «Bewegte Masse: Überwachungsstaat vs. Zivilcourage», die durch den Psychologie- und Philosophielehrer Marcello Indino organisiert wurde, stand im Zeichen der Menschenrechte: Welche Rechte besitzt jeder Mensch und wann ist Zivilcourage gefordert, um diese zu wahren? Wann werden die Rechte beschnitten und was kann man dagegen tun? Alltagsnahe Workshops mit einer Theaterpädagogin und einer Konflikttrainerin unterstützten die Annäherung an die Thematik. Trotz allem blieb am Schluss eine Frage hängen: «Nun weiss ich, wie ich mich verhalten sollte. Doch was passiert in der Praxis, wenn es schnell gehen muss und ich unvorbereitet bin?» (red)