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KREUZLINGEN: Im zweiten Anlauf zum Erfolg

Mit einem Ja-Anteil von fast 68 Prozent haben die Stimmberechtigten der Stadt den Erweiterungsbau des Schwimmbads Egelsee gutgeheissen. Die Sanierung ist noch unumstrittener.
Martina Eggenberger Lenz
Vertreter der Stadt, Schule und des Pro-Komitees leeren gut gelaunt Wasser ins symbolische neue Bad. (Bild: Reto Martin)

Vertreter der Stadt, Schule und des Pro-Komitees leeren gut gelaunt Wasser ins symbolische neue Bad. (Bild: Reto Martin)

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@ thurgauerzeitung.ch

Die Freude und auch die Erleichterung stehen den Vertretern von Stadt und Schule, jenen des Pro-Komitees und den anwesenden Wassersportfans am Sonntagmittag im Rathaus ins Gesicht geschrieben. Mit einem klaren Mehr von 68 Prozent haben die Stimmberechtigten der neuen Vorlage für die Sanierung und Erweiterung des Familien- und Freizeitbades Egelsee zugestimmt. Bei einer Stimmbeteiligung von 53,5 Prozent legten 2989 Kreuzlinger ein Ja zum städtischen 31-Millionen-Kredit in die Urne. Nein sagten 1429 Stimmberechtigte.

Ein schönes Geschenk für den Schulpräsidenten

Stadtpräsident Thomas Niederberger freut sich, dass er gleich an seinem ersten Abstimmungssonntag einen Erfolg verkünden konnte. Das klare Votum der Stimmbürger ermögliche dem Schwimmbad-Projekt einen guten Start. Es sei gelungen aufzuzeigen, dass man gute Arbeit leiste. «Ich hoffe, dass wir diesen positiven Schwung mitnehmen können.» Dorena Raggenbass, die das Egelsee für den Stadtrat vertreten hat, betont, dass das Resultat in dieser Deutlichkeit überrasche. Es zeige aber auf, dass das Projekt wirklich breit abgestützt gewesen sei.

Besonders viel Lob für seine Arbeit bekam Schulpräsident René Zweifel, der als Hauptin­itiant der Neulancierung der Sanierung und Erweiterung gilt. Seit letzter Woche ist er nach seiner krankheitsbedingten Pause wieder im Einsatz. «Es ist schön, wenn man mit so einem überwältigenden Ergebnis wieder anfangen kann.» Jetzt gehe die Arbeit erst richtig los. «Die Versprechen, die wir abgegeben haben, wollen wir halten – von den Kosten bis zum Zeitplan.» Michael Thurau, Vizepräsident der Sekundarschulgemeinde Kreuzlingen, darf sich auch darüber freuen, dass der Sanierungsbeitrag in der Höhe von 4,5 Millionen Franken mit einem Ja-Anteil von 77 Prozent durchkam. 4135 Stimmberechtigte waren dafür, 1222 ­dagegen. Die Stimmbeteiligung war mit 52,6 Prozent ebenfalls hoch. «Es hätte nicht besser ausgehen können», bilanziert Thurau, der das Projekt die letzten Monate begleitete. Er glaubt, dass vor ­allem drei Punkte für den Erfolg der Neuauflage ausschlaggebend waren: Stadt und Schule hätten zusammengearbeitet, die Aussengemeinden haben Beiträge gesprochen und mit der Ausrichtung auf Familien konnte man mehr Leute ansprechen.

Gegnerschaft hatte kein Gesicht

Markus Baiker, Präsident des Pro-Komitees «Ä Badi für ali», kann nach der Verkündung des Abstimmungsergebnisses ebenfalls aufatmen: «Da es offiziell keine Opposition gab, war es für uns schwierig, den Nein-Anteil abzuschätzen.» Besonders freue ihn nebst dem Resultat die hohe Stimmbeteiligung. Der Präsident des Schwimmclubs Kreuzlingen, Max Wicker, spricht von einem «Befreiungsschlag» für die Wassersportler. Der Verein laufe schon so lange am Anschlag. Jetzt könne man vorwärts schauen, sich professionalisieren und sogar neue Angebote schaffen. Wicker denkt da an die älteren Generationen und den Gesundheitsbereich.

Im Stadthaus geht man davon aus, dass die Baueingabe für das neue Egelsee Ende 2018 erfolgen kann. Der Spatenstich für den Neubau mit dem 33-Meter-Becken und dem höhenverstellbaren Lehrschwimmbecken ist für Herbst 2019 terminiert. Danach wird der Altbau saniert und aufgewertet, beispielsweise mit Wellness-Elementen ergänzt und eine neue Rutschbahn eingebaut. Das Gesamtprojekt soll 2022 fertig sein.

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