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KREUZLINGEN: «Hündeler» müssen weichen

Das Vereinslokal des Kynologischen Vereins muss weg. Es gibt zwei Varianten für einen neuen Standort.
Präsident Stefan Borkert (links) sowie Mitglied und Baufachmann Adrian Ilg erklären den vorläufigen Bauplan. (Bild: Desirée Müller)

Präsident Stefan Borkert (links) sowie Mitglied und Baufachmann Adrian Ilg erklären den vorläufigen Bauplan. (Bild: Desirée Müller)

Im Frühling 2019 wird mit dem Bau der Tennisplätze neben dem Schwimmbad Hörnli begonnen, und bis dahin muss das Clubhaus des Kynologischen Vereins Kreuzlingen und Umgebung abgebrochen sein. Peter Bergsteiner, Liegenschaftsverwalter der Stadt Kreuzlingen, informierte am Samstagabend in eben diesem Lokal über den aktuellen Stand der Dinge. «Die Gespräche mit der Stadt verliefen bisher sehr gut», sagt Vereinspräsident Stefan Borkert zu Beginn des Treffens.

Clubhaus kann nicht umquartiert werden

«Leider können wir das Lokal nicht umquartieren. Wenn ein Baugesuch eingereicht wird, müssen die heute geltenden Richtlinien wie der Brandschutz eingehalten werden», erklärt Peter Bergsteiner. Nach ersten Rechnungen müsste die Stadt für ein neues Vereinslokal sowie die Infrastruktur wie eine Lichtanlage auf der Wiese etwa 450'000 Franken aufbringen. Die finanziellen Mittel des Vereins sind eher klein bemessen. So wollen die Mitglieder als Gegenleistung etwa beim Abbruch des Lokals mithelfen.

Aktuell sind zwei neue Standorte im Gespräch. Zum einen besteht die Möglichkeit, dass das Vereinslokal ein Stück Richtung Bottighofen versetzt wird. Was bedeuten würde, dass die Hundewiese noch näher ans Wohngebiet rückt. Immer wieder treffen beim Verein Reklamationsbriefe von Anwohnern ein, welche sich durch das Bellen gestört fühlen. Die Mitglieder befürchten daher noch mehr Kritik.

Die zweite Möglichkeit löste bei den Anwesenden Begeisterung aus: Ein 8000 Quadratmeter grosses Stück Land neben der Kaserne Bernrain wird als neuer Standort in Betracht gezogen. Das Land gehört jedoch nicht der Stadt, sondern dem Bund. Die Verhandlungen mit der Liegenschaftsverwaltung des Bundes sind noch nicht weit fortgeschritten, doch die Mitglieder an der Informationsveranstaltung waren sich einig: Wenn sie wählen dürften, würden sie die zweite Variante neben der Kaserne wählen.

Desirée Müller

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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