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KREUZLINGEN: Hanf wird zu Lifestyle

Jetzt gibt es die erste «Hanftheke» im Thurgau: Geschäftsführerin Felicita Schibano bietet nicht nur Hanfsamen oder Hanfnudeln an, sondern schon bald auch eine Intimcrème für Frauen.
Viola Stäheli
Felicita Schibano freut sich über die Eröffnung ihrer «Hanftheke» in Kreuzlingen. (Bild: PD)

Felicita Schibano freut sich über die Eröffnung ihrer «Hanftheke» in Kreuzlingen. (Bild: PD)

Viola Stäheli

viola.staeheli@thurgauerzeitung.ch

Ein heller Raum mit wenigen Regalen, auf denen die Produkte aufgereiht sind – der Vorstellung eines Hanfshops widerspricht das Erscheinungsbild der ersten Thurgauer Hanftheke. Hier wird tatsächlich Hanf verkauft – und das in vielen Formen. «In der Schweiz ist es erlaubt, Hanf und Hanfprodukte, die weniger als ein Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten, herzustellen, zu konsumieren und zu verkaufen. Denn ein solcher Hanf wirkt zwar entspannend, aber nicht berauschend, da er nicht auf das zentrale Nervensystem wirkt», erklärt Irene Franco, die Pressesprecherin.

In der Kreuzlinger Hanftheke, die gestern offiziell eröffnet wurde, können nicht nur der Rohstoff, sondern auch unterschiedliche Produkte gekauft werden, die reich an Cannabidiol (CBD) sind. Dazu gehören beispielsweise die CBD-Tropfen, der bisherige Verkaufsschlager. Diese sollen entspannend und beruhigend wirken. «Die Tröpfchen und CBD-Produkte generell sind aber nicht als Arzneimittel zugelassen, deshalb dürfen die Verkäufer keine Beratung für die mögliche medizinische Anwendung geben», sagt Franco. Nebst den Tröpfchen gibt es aber auch Hanfnudeln, Hanfmüesli oder Hanfproteinpulver. Geplant ist zudem eine Kosmetiklinie, die bald ins Sortiment aufgenommen wird. Dazu gehört unter anderem auch eine Intimcrème für Frauen.

Kein Schwerpunkt auf Rauchwaren

Geführt wird das Geschäft in Kreuzlingen von Felicita Schibano. Es ist die erste Hanftheke im Thurgau. «Ja, es ist möglich, dass es in Zukunft weitere Standorte hier in der Gegend geben wird», sagt Franco. Noch sei aber nichts Konkretes geplant.

Das Konzept der Hanftheken ist vor allem auf Wellness, Wohlbefinden und Lifestyle ausgelegt. Deshalb liegt auch kein Schwerpunkt auf Rauchwaren, einige solcher Produkte lassen sich aber im Sortiment finden. «Sollte irgendwann Hanf mit mehr als einem Prozent THC legal sein, würde dieser vermutlich ebenfalls ins Sortiment aufgenommen werden», sagt Franco. Aber auch hierbei betont sie, dass dieser nicht für den Freizeitkonsum gedacht wäre. Der Grossteil des verwendeten Hanfs stammt aus Wald-Schönengrund, St. Gallen. Langfristig sollen möglichst alle Produkte in der Schweiz hergestellt werden.

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