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KREUZLINGEN: Genau am 100. Jahrestag

Die katholischen Pfarreien St. Stefan, St. Ulrich und die portugiesische Glaubensgemeinschaft zelebrierten gemeinsam die Fatima-Gedenkfeier. Auch eine Delegation der Schweizergarde war mit dabei.
Manuela Olgiati
Die Schweizergardisten umrahmen die Fatima-Gedenkfeier. (Bilder: Manuela Olgiati)

Die Schweizergardisten umrahmen die Fatima-Gedenkfeier. (Bilder: Manuela Olgiati)

Manuela Olgiati

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Es war ein Erlebnis der besonderen Art, in festlicher Stimmung, in der voll besetzten Kirche St. Stefan am Freitagabend. Menschen rückten während einigen Stunden näher zusammen, darunter zahlreiche Portugiesen und Schweizer Gläubige. Das Fatima-Apostolat Schweiz hatte zu einer Gedenkfeier zum 100. Jahrestag eingeladen. Am Freitag war es genau 100 Jahre her, dass Maria zum sechsten und letzten Mal im portugiesischen Ort Fatima drei Hirtenkindern erschien. Am gleichen Tag geschah dort auch das angekündigte Sonnenwunder, das von 70000 Menschen gesehen wurde. Noch vor dem Gottesdienst sahen sich die Besucher den Film «Das grosse Finale – Das Sonnenwunder von Fatima», über den heroischen Lebenslauf der drei Seherkinder Lucia, Jacinta und Francisco an.

Schweizer Gardisten kamen aus Rom

Verschiedene Redner in Portugiesisch und Deutsch traten während der Feier ans Mikrofon. Anschliessend zelebrierte Weihbischof Marian Eleganti die heilige Messe in Deutsch und Italienisch zusammen mit den Priestern ­Josef Gander, Heinz-Joachim Schlich, Alois Jehle, Pater Jan Walentek, Padre Marek, Celso Martinhuk und dem Geistlichen Leiter, Luis Varamdas. Auch eine Delegation der Schweizergarde war im Chor der Kirche präsent.

Zur Lichterprozession, wie man sie aus Lourdes oder Fatima kennt, deckten sich einige hundert Gläubige mit Kerzen ein. Betend mit dem Rosenkranz marschierten sie durch die Strassen von Kreuzlingen. Zurück in der Kirche, wurde der Abschluss der Weihe mit dem Fatima-Lied gekrönt. Einer der Höhepunkte an der Feier war die Aussetzung des allerheiligsten Altarsakramentes. Viele Menschen in der Kirche winkten mit Taschentüchern der Gottesmutter zu, vier starke Männer trugen die mit weissen und gelben Lilien geschmückte Trage aus der Kirche. Der portugiesische Kirchenchor umrahmte diese heilige Messe wunderbar. Nach dem Weihegebet und dem eucharistischen Segen waren alle zum Apéro ins Stefanshaus eingeladen.

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