KREUZLINGEN: Für einmal besser als Konstanz

Das Unternehmen Ifolor tritt als Sponsor der Feuerwerke der Seenachtfeste in Bottighofen und Kreuzlingen auf. CEO Filip Schwarz erklärt das Engagement.

Nicole D’orazio
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Filip Schwarz, Chef des Fotounternehmens Ifolor. (Bild: Michel Canonica)

Filip Schwarz, Chef des Fotounternehmens Ifolor. (Bild: Michel Canonica)

Herr Schwarz, warum ­sponsert Ifolor die Feuerwerke an den Seenachtfesten Kreuzlingen und Bottighofen? Wie hoch ist das Sponsoring?

Wir unterstützen beide Seenachtfeste, weil wir als Unternehmen eine regionale Verantwortung für die Menschen ganz allgemein ha­ben. Viele unserer Mitarbeitenden leben mit ihren Familien in der Gegend und wollen etwas erleben. Dieses Jahr ist sehr speziell für uns, weil wir die Feste zum Anlass nehmen, um ein ­neues Produkt einzuführen. Es handelt sich hierbei um 3D-­Figuren, ­welche die Festbesucher von sich machen lassen können. Ein sensationelles Produkt, das den Zeitgeist trifft.

Freuen Sie sich sehr auf die Seenachtfeste? Gehören diese fest in Ihre Jahresplanung?

Ich freue mich ungemein auf die Feste, weil ich diese für die wichtigsten Grossveranstaltungen in unserer Region halte. Übrigens, die einzige Situation im Jahr, wo wir Schweizer etwas im Bereich des Vergnügens besser machen als Konstanz.

Wo und mit wem werden Sie sich die beiden Feuerwerke anschauen?

Persönlich bin ich mit meiner ­Familie in Südfrankreich in den Ferien und komme infolge der Wetterprognose nicht zurück an den Bodensee. Ich werde jedoch eine Liveübertragung per Drohne anschauen, um zu wissen, was Sache ist.

Haben Sie einen Favoriten der beiden Feste?

Ich schätze beide Feste. In Bottighofen bezahlt man keinen Eintritt, das ist sehr charmant. Kreuzlingen hingegen muss meiner Meinung nach schauen, dass es nicht zu kommerziell wird.

Stimmt es, dass es von ­Ihnen aus kommt, dass die beiden Feste gleichzeitig stattfinden? Wenn ja, jagt man sich so nicht ­gegenseitig die ­Besucher ab?

Ja, das stimmt. Den egoistisch motivierten Konkurrenzgedanken finde ich diesbezüglich völlig fehl am Platz. Umso grösser das Festgelände, desto besser für sämt­liche Festbesucher. Kluge Köpfe denken für die Kunden und nicht in Anzahl lokal vergebener Eintrittsbändel. Würde man die Feste aufteilen, so hätten die ­Anwohner zweimal Aufregung und die Daten geben es auch nicht wirklich her.

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio@thurgauerzeitung.ch

Das Interview wurde schriftlich geführt.