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KREUZLINGEN: FDP-Vorstand schickt zwei Kandidaten in die Vorausscheidung

Entweder Alexander Salzmann oder René Knöpfli soll der künftige Kreuzlinger Stadtpräsident heissen, wenn es nach der Findungskommission der Liberalen geht.
Nicole D'orazio
Die beiden Kandidaten der FDP für das Stadtpräsidium in Kreuzlingen: Alexander Salzmann und René Knöpfli. (Bild: PD)

Die beiden Kandidaten der FDP für das Stadtpräsidium in Kreuzlingen: Alexander Salzmann und René Knöpfli. (Bild: PD)

Nun hat auch die FDP die Katze aus dem Sack gelassen. René Knöpfli und Alexander Salzmann möchten Andreas Netzle als Kreuzlinger Stadtpräsident beerben. Die Mitglieder der FDP werden an der Parteiversammlung am 17. August entscheiden, wen sie nominieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Vorstand vertrete die Meinung, dass die Partei nur mit einem Kandidaten ins Rennen gehen sollte. Eine Findungskommission habe ein Anforderungsprofil erstellt und Gespräche mit verschiedenen Personen geführt. Sowohl die Kommission wie auch der Vorstand hätten beschlossen, die zwei Gemeinderäte auszuwählen. Knöpfli und Salzmann seien, auch in beruflicher Hinsicht, qualifizierte Persönlichkeiten.

Knöpfli ist ein Ur-Kreuzlinger. «Ich bin hier geboren und habe immer hier gewohnt», sagt er. «Die Stadt liegt mir am Herzen und ich möchte mithelfen, dass sie sich in die richtige Richtung entwickelt.» Als Stadtpräsident könne er aktiv mitarbeiten. Es laufe heute nicht falsch, aber man könne einige Dinge von einer anderen Seite angehen. «Mein Ziel ist, dass über Kreuzlingen in den Medien nicht mehr wegen des Einkaufstourismus oder der Parkplätze berichtet wird, sondern weil es eine lebenswerte Stadt ist.» Die negative Wahrnehmung störe ihn. «Es gibt viele gute Sachen.»
Knöpfli ist 51 Jahre alt, lebt in einer festen Partnerschaft und hat drei Kinder. Seit 35 Jahren arbeitet er bei der Thurgauer Kantonalbank, seit 25 Jahren in einer Führungsposition. In der Filiale Kreuzlingen ist er seit 1998 tätig. Er leitet ein Kundenberaterteam und ist stellvertretender Geschäftsstellenleiter. Seit Dezember 2015 sitzt er zudem im Gemeinderat. «Mir ist das Gewerbe wichtig und alles, was mit Sport zusammenhängt», sagt er.

Salzmann glaubt an seinen Rucksack

Alexander Salzmann hat an der HSG St. Gallen studiert und ist Staatswissenschafter und Wirtschaftsprüfer. «Ich habe viel Ahnung von Finanzen, von Betriebswirtschaft und wie eine Verwaltung funktioniert», sagt er. «Ich glaube, dass ich einen hervorragenden Rucksack für das Amt des Stadtpräsidenten habe.» Seit 2002 arbeitet er als Teamleiter interne Revisionen für Lebensversicherungen, berufliche Vorsorge, Personaldienst bei der Axa Winterthur. Er ist 43 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.

Seit 2013 gehört Salzmann dem Gemeinderat an. «Ich bin eines der aktiven Mitglieder, bringe mich oft ein.» Die Arbeit mache ihm Spass. «Für mich war es ein Höhepunkt, in der Kommission eine neue Gemeindeordnung auszuarbeiten.» Für andere möge das staubtrocken sein. Doch er fand es toll, sozusagen an der Verfassung der Stadt mitzuarbeiten. Er habe Freude an der städtischen Politik und glaube etwas Gutes bewirken zu können. Bei der Planung des Stadthauses würde er es begrüssen wenn man sich in der Verwaltung Gedanken über neue Arbeitsformen wie Home Office oder Digitalisierung machen würde. «Sich zu hinterfragen, tut jeder Verwaltung gut. Das ist keine Kritik.»

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