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KREUZLINGEN: «Es ist wie erwartet»

Die neue Verkehrsführung auf dem Boulevard hat zu vielen Reaktionen wegen Mehrverkehr und Umwegen geführt.
Martina Eggenberger Lenz

Seit einer Woche gilt im Kreuzlinger Zentrum ein neues Verkehrsregime. Das befürchtete Chaos ist zwar weitgehend nicht eingetroffen, aber dennoch gibt es schon viele Unzufriedene. Sandro Nöthiger, der Leiter Tiefbau im Departement Bau, hat den Überblick.

Herr Nöthiger, welche Reaktionen haben Sie auf die neue Verkehrsführung erhalten?

Wir haben in den letzten Tagen viele Telefonanrufe und Mails bekommen. Hauptsächlich kann man diese zwei Gruppen zuordnen. Zum einen gibt es Anwohner im Quartier nördlich der Hauptstrasse, die einen Umweg in Kauf nehmen müssen, um nach Hause zu fahren. Zum anderen sind da natürlich die Anwohner im Quartier Gutenbergstrasse, Schützenstrasse, Nationalstrasse, die über Mehrverkehr klagen.

Und, wie schlimm ist die Situation mit dem Mehrverkehr aus Ihrer Sicht wirklich?

Wir zählen den Verkehr, eine erste Auswertung liegt aber noch nicht vor. Ich war bislang zu verschiedenen Tageszeiten vor Ort und habe mir ein Bild gemacht. Der Mehrverkehr ist klar spürbar, vor allem zu den Stosszeiten. Das haben wir aber auch so erwartet. Wir hoffen, dass sich das noch besser einpendelt und einige Verkehrsteilnehmer in Zukunft lieber die Chance Nord benutzen. Auf dieser wollen wir den Ver-kehr ja.

Es ist also nichts Überraschendes passiert?

Nein. Wir sehen auch, dass viele Automobilisten die Einbahn-Signalisation beim Helvetiaplatz noch missachten. Sie benutzen einfach ihren gewohnten Weg und missachten die Regel bewusst oder unbewusst. Um auf die Einbahn zusätzlich aufmerksam zu machen, haben wir deshalb noch die provisorischen Linksabbiege-Verbotsschilder aufgestellt.

Mussten Sie ansonsten bislang keine notfallmässigen Massnahmen ergreifen?

Nein.

Man erzählt sich, die Polizei habe schon erste Autofahrer gebüsst, welche die Einbahnregelung missachtet hätten.

Davon ist mir nichts bekannt. Wir gehen im Moment sicher nicht auf die Kantonspolizei zu und bitten sie, Kontrollen vorzunehmen. Aus unserer Sicht braucht es noch etwas Zeit, bis sich alle an das neue Regime gewöhnt haben. Wir werden nun auch noch eine Rückmeldung bei den Verkehrskadetten einholen, wie die Situation aus ihrer Sicht war.

Wie geht es nun weiter?

Ich bin mir sicher, dass uns der Boulevard auch in den nächsten Tagen und Wochen weiter beschäftigen wird und dass auch weiterhin Rückmeldungen aus der Bevölkerung kommen werden. In einigen Wochen haben wir verlässliche Zahlen zu den Verkehrsmessungen. Dann sehen wir weiter.

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@ thurgauerzeitung.ch

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