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KREUZLINGEN: Erhöhung der Hortplätze

Nicht alle Kinder können in die Tagesbetreuung. Um die Nachfrage zu decken, gibt es eine zweite Abstimmung.
Nicole D’orazio
"Es ist sicher, dass es nicht für alle Kinder reicht", sagt Markus Blättler, Vizepräsident der Primarschule. (Bild: PD)

"Es ist sicher, dass es nicht für alle Kinder reicht", sagt Markus Blättler, Vizepräsident der Primarschule. (Bild: PD)

Für 230 Kinder stehen in den vier Kreuzlinger Horten derzeit 139 Betreuungsplätze zur Verfügung. Doch diese sind nicht genug. Bereits jetzt steht fest, dass auch im Schuljahr 2018/19 nicht allen Kindern ein Platz angeboten werden kann, wie es in einer Mitteilung der Stadt Kreuzlingen heisst. In diesen Tagen würden die Eltern und Erziehungsberechtigten über die Aufnahme oder Ablehnung durch die Primarschulgemeinde informiert. Der Stadtrat und die Schulbehörde würden bedauern, dass nicht allen Eltern eine Tagesbetreuung für ihre Kinder angeboten werden könne.
«Da wir uns noch im Einteilungsprozess befinden, kann ich noch nicht sagen, wie viele Kinder keinen Platz erhalten. Es ist aber sicher, dass es nicht für alle reicht», sagt Markus Blättler, Vizepräsident der Primarschule. Von den angebotenen Modulen seien nicht alle gleich ausgelastet. Vor allem der betreute Mittagstisch sei sehr gefragt. Dem Entscheidungsprozess, ob ein Kind einem Hort zugewiesen werden kann oder nicht, unterliegen zahlreiche Faktoren. Entscheidend sind der Wohnort und der damit verbundene Standort des Hortes, dessen Kapazität sowie der Stundenplan des Kindes.

Mehr Plätze sind erst auf August 2019 möglich

Um der hohen Nachfrage nachzukommen, soll die Betriebskommission «Schule mit Tagesstruktur» (SmT) bereits diesen Sommer der Stadt- und Schulbehörde einen Antrag um Erhöhung der Hortplätze und einen damit verbundenen Kreditantrag vorlegen. Auf dieser Grundlage würden die Primarschulbehörde sowie der Stadtrat einen Entscheid über eine Erweiterung der Tagesbetreuung fällen und dem Souverän voraussichtlich im Frühling 2019 vorlegen, heisst es weiter. Damit würde eine mögliche Erweiterung der Hortplätze frühestens auf das Schuljahr 2019/20 erfolgen. «Wir werten derzeit noch die Erfahrungen der ersten beiden Jahre aus. In rund drei Wochen werden wir mehr wissen», meint Blättler. «Wir schauen alles genau an, auch die Tarife und das Betriebssystem.» Ein zweiter Kreditantrag sei nötig, weil die derzeitigen finanziellen Mittel ausgeschöpft seien. Angefangen habe man mit 110 Plätzen und konnte auf 139 erhöhen. «Mehr liegt aber nicht drin. Seitens der Stadt hat man geprüft, ob es Möglichkeiten gibt, kurzfristig weitere Gelder zu sprechen. Aber die gibt es nicht», sagt Blättler.
Die Stadt zahlt jährlich maximal 450000 Franken an die Schule mit Tagesstruktur. Die entsprechende Volksabstimmung wurde 2016 klar angenommen. Die Primarschule stellt die Räume der Horte zur Verfügung, was einen Wert von gut 230000 Franken ausmacht.

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