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KREUZLINGEN: Er machts mit der FDP

Stadtpräsident Thomas Niederberger hat die Katze aus dem Sack gelassen: Er ist jetzt ein Mitglied bei den Liberalen. Und in den Kantonsrat will er später auch.
Urs Brüschweiler
Stadtpräsident Thomas Niederberger erklärt in seinem Büro, weshalb er sich für die FDP entschieden hat. (Bild: Reto Martin)

Stadtpräsident Thomas Niederberger erklärt in seinem Büro, weshalb er sich für die FDP entschieden hat. (Bild: Reto Martin)

Urs Brüschweiler

urs.brueschweiler@thurgauerzeitung.ch

Fast 30 Jahre musste die FDP warten. Seit Emil Heeb, der von 1972 bis 1989 amtete, durfte die Partei nicht mehr das Stadtoberhaupt stellen. Und seit 11 Jahren und der Abwahl von Peter Markstaller fehlten die Liberalen gar komplett im Stadtrat. Der neue Stadtpräsident Thomas Niederberger hat diese Durststrecken jetzt beendet. Als Parteiloser war er in den Wahlkampf gegangen. Jetzt, frisch im Amt, ist er der FDP beigetreten. Seinen Entscheid habe er letzte Woche getroffen, teilte er gestern den Medien mit. Drei Optionen seien für ihn in Frage gekommen: parteilos zu bleiben, der CVP beizutreten oder eben der FDP. «Ich habe mir intensiv Gedanken gemacht und die Vor- und Nachteile abgewogen», sagte Niederberger. Von verschiedenen Seiten sei er ermuntert worden, parteilos zu bleiben. «Doch ich bin der Meinung, ein Stadtpräsident hat es einfacher, wenn er eine Partei im Rücken hat.» So hätten ihn die Werte und die Exponenten der Freisinnigen überzeugt. Auch eine Rolle spielte seine Nähe zum Gewerbe und das gute Netzwerk, über das die Partei verfüge. «Ich habe meine politische Heimat in der FDP gefunden.» Gespräche geführt habe er sowohl mit den Liberalen als auch mit den Christdemokraten schon nach dem ersten Wahlgang. Beide Parteien haben, nachdem ihre eigenen Kandidaten sich zurückgezogen hatten, Thomas Niederberger ihre Unterstützung zugesagt.

2020 der Schritt ins kantonale Parlament

Ein positiver Effekt seines Beitritts sei, dass die starke FDP nun auch in der Stadtregierung vertreten sei. Überhaupt ist Niederberger der Ansicht, dass die grossen Parteien in der Exekutive vertreten sein sollten. Der neue Stapi liebäugelt auch mit einer Kandidatur bei den Grossrats-Wahlen 2020. Er finde es wichtig, dass zumindest ein Mitglied des Kreuzlinger Stadtrates im kantonalen Parlament vertreten sei.

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