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KREUZLINGEN: Endlich für alle zugänglich

Das Erdgeschoss im Seemuseum wird um- und ausgebaut. Zudem erhält das denkmalgeschützte Haus einen Lift und wird barrierefrei. Der Gemeinderat befindet nächste Woche über 800000 Franken.

Das Seemuseum in Kreuzlingen ist nicht behindertengerecht. Das soll sich nun endlich ändern. Der Gemeinderat stimmt in seiner nächsten Sitzung am 15. März über einen Kredit in der Höhe von 800000 Franken ab. «Wir haben in Kreuzlingen drei tolle Museen. Mit dem eingeführten Museumskonzept sollen die Betriebe professionalisiert werden», sagt Dorena Raggenbass, Stadträtin Departement Gesellschaft, an der gestrigen Medieninformation über die Gemeinderatsgeschäfte. «Die Leiterin hat im Betrieb schon viel bewirken können. Nun muss bei der Infrastruktur investiert werden.»

Der Hauptgrund für die Umstrukturierung des Foyers sei die Barrierefreiheit, erklärt Raggenbass. Im Eingangsbereich, wo sich die Cafeteria befindet, sowie im Bürobereich wird sich einiges ändern. Auch bezüglich Brandschutz- und Fluchtwegsituation. Zudem wird ein Lift eingebaut. Da dieser aus denkmaltechnischen Gründen nicht bis in den Estrich geführt werden kann, wird ein separater Treppenlift in die oberste Etage eingebaut.

Für das Café wird im Erdgeschoss ein flexibel nutzbarer Mehrzweckraum eingerichtet. Dieser wird über einen separaten Eingang verfügen und ist auch für kleinere Veranstaltungen nutzbar – unabhängig vom Museumsbetrieb. Mit Wanddurchbrüchen lässt sich der Raum gegen das Foyer hin öffnen und die Büros besser einteilen. Auch der Gewölbekeller wird mit einfachen Mitteln zu einem multifunktionalen Raum für Ausstellungen und Veranstaltungen umgestaltet. In dessen hinteren Teil wird ein einfaches Office für Bankettanlässe eingerichtet, und er erhält eine Rampe oder einen Lift, um auch hier die Barrierefreiheit zu gewährleisten. «Der Gewölbekeller wird oft fremdvermietet, was eine willkommene und auch wichtige Einnahmequelle für das Museum ist», sagt Raggenbass.

Sponsoren bezahlen einen Anteil der Investitionen

Der ganze Umbau wird etwas mehr als eine Million Franken kosten. «Wir haben hier sehr gute Angaben aus dem Umbau und der Sanierung des Museums Rosenegg. Doch bei alten Häusern weiss man nie, was zum Vorschein kommt», sagt Raggenbass. Die restlichen 250000 Franken wird das Seemuseum über private Geldgeber finanzieren. «In rund fünf bis zehn Jahren wird noch eine Sanierung der Fassade und des Daches notwendig sein.» Die Investitionen ins Seemuseum bringe nicht nur den Touristen etwas, ist die Stadträtin überzeugt. «Das Museum ist auch für uns Einheimische ein schöner Ort. Zum Beispiel, um am Sonntag Kuchen zu essen.»

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio

@thurgauerzeitung.ch

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