KREUZLINGEN: Einsatz für den Nachwuchs

Bei den U16-/U18-Regionen-Leichtathletikmeisterschaften auf dem Burgerfeld massen sich am Wochenende 500 Jugendliche aus neun Kantonen.

Hana Mauder Wick
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Die Sprinterinnen legen nach dem Startschuss los. (Bild: Hana Mauder Wick)

Die Sprinterinnen legen nach dem Startschuss los. (Bild: Hana Mauder Wick)

KREUZLINGEN. Die Stimme des Speakers hallt über das Burgerfeld. Buben und Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren schnüren sich die Turnschuhe, testen die Bodenhaftung, starten einen Probelauf und werfen einen Blick zur Tribüne. 1400 Starts in zwei Tagen und 500 Jugendliche aus neun Kantonen: So präsentiert sich die Bilanz der Regionen-Leichtathletikmeisterschaften in Kreuzlingen.

Lokale Organisatoren

Es ist eine eigene Welt, die sich dem Zuschauer hier auftut. Höher, schneller, weiter: Ob Diskus- oder Speerwurf, Weit- und Hochsprung oder Sprint – die jugendlichen Athleten aus der ganze Ostschweiz, dem Glarus und dem Tessin kosten vom Triumph der Machbarkeit. «Es ist cool, sich mit den anderen zu messen», sagt die 17jährige Sarai Fischer aus Stettfurt.

Für Events wie diesen braucht es Macher im Hintergrund. «Wir haben uns ein Jahr lang auf diese zweitägigen regionalen Meisterschaften vorbereitet», erklärt OK-Chef Hans Jürg Klein. Die Leichtathletikriege (LAR) Tägerwilen-Kreuzlingen ist im Auftrag von Swiss Athletics Gastgeberin auf dem Burgerfeld. «Wir tun das für den Nachwuchs», führt der OK-Chef aus.

150 Helfer stehen in ihren kanariengelben T-Shirts bereit. So präparieren Tanja Herbst und Nicole Hanselmann den Sand für die Disziplin Weitsprung. «Wir achten darauf, das keine Badewanne entsteht», erklären sie. Kaum ist der Sandplatz parat, springt der nächste Sportler ab, und der Sand spritzt erneut in alle Richtungen.

Lust auf Leistung

«Wir führen die zweitgrösste Meisterschaft für den Nachwuchs in der Ostschweiz aus», erzählt Wettkampfleiter Paul Gisin. Dem interessierten Laien erklärt er gern Eckdaten und Details. «Die Lust auf Leistung prägt den Einsatz des einzelnen», hält er fest. «Siege und Medaillen sind für die Sportler wichtig. Aber auch die Freude am Sport zählt.»