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KREUZLINGEN: Ein Plan für die Marktstrasse

Sollte Kreuzlingen das neue Stadthaus auf dem Bärenplatz bauen, was passiert dann mit den heutigen Verwaltungsgebäuden an der Marktstrasse? Die CVP hat mit der Vision «Korona 2025» ihre Vorstellungen präsentiert.
Urs Brüschweiler
Alfredo Sanfilippo, Walter Schmid und Stephan Marty schauen sich am Signer-Brunnen an der Marktstrasse die Situation an. (Bild: Andrea Stalder)

Alfredo Sanfilippo, Walter Schmid und Stephan Marty schauen sich am Signer-Brunnen an der Marktstrasse die Situation an. (Bild: Andrea Stalder)

KREUZLINGEN. «Wir möchten nicht nur kritisieren, sondern konstruktive Vorschläge bringen.» Walter Schmid, Alfredo Sanfilippo und Stephan Marty vom Vorstand der Kreuzlinger CVP stellten gestern die Gedanken der Partei zur Nachnutzung der städtischen Bauten und Grundstücke an der Marktstrasse vor. Was aus dem Stadthaus und der Verwaltungsliegenschaft an der Marktstrasse 4 werden soll, wenn das neue Stadthaus auf dem Bärenplatz fertig ist, war in jüngster Vergangenheit zum Diskussionspunkt geworden. Insbesondere die Sozialdemokraten hatten vom Stadtrat konkrete Aussagen dazu gefordert und verlangt, dass diese auch in der gemeinderätlichen Botschaft festgehalten werden. Die CVP hat sich diese Aufgabe nun zu eigen gemacht und ein Positionspapier erarbeitet. Gestern nachmittag haben es Schmid, Sanfilippo und Marty Stadtpräsident Andreas Netzle überreicht.

Altersdurchmischtes Wohnen

Die Vision «Korona 2025» möchte die sehr zentrale und doch ruhige Lage in erster Linie für günstigen Wohnraum genutzt wissen. «Wir sehen die Chance, hier Wohnraum für Senioren zu realisieren», sagt Alfredo Sanfilippo. Jedoch hat die CVP nicht ausschliesslich Alterswohnungen im Kopf. «Altersdurchmischt» lautet das Stichwort. «Auch Familien müssen ihren Platz in der Stadt haben.»

Die Grundstücke zwischen Sonnenstrasse und Boulevard auf der rechten Seite der Marktstrasse befinden sich alle in städtischem Besitz. Hier in der City-Zone lasse sich auch eine gewerbliche Nutzung einbinden. Lokale im Erdgeschoss stellen sich die Christdemokraten ebenfalls vor. Stephan Marty hat eine Skizze erstellt. Auf dem Gelände von Marktstrasse 4 und dem Parkplatz an der Ecke Sonnenstrasse fänden zwei Mehrfamilienhäuser Platz. Die Autos würden in ein unterirdisches Parkhaus verlegt. Ein Spielplatz, viele Bäume sowie der an eine prominentere Stelle umplazierte Brunnen von Roman Signer würden eine einladende Überbauung ergeben, sind sie sich sicher «Die Lage ist top», sagt Marty. Das heutige Stadthaus ist bekanntlich geschützt und bliebe erhalten. Eine Kindertagesstätte oder einen Kinderhort könnte sich die CVP darin vorstellen.

Bloss kein Rendite-Objekt

Für die CVP ist klar, die Grundstücke an der Marktstrasse, welche die Stadt einst mit Weitsicht gekauft habe, sollen in ihrem Besitz bleiben. «Es wäre sehr schade, wenn die Stadt das aus der Hand geben würde», sagt Stephan Marty. Als Trägerschaft für die Überbauung könnte beispielsweise eine Genossenschaft oder eine Stiftung in Frage kommen. Diese Körperschaften würden die Grundstücke von der Stadt im Baurecht erhalten, so die Idee der CVP-Exponenten. «Diese Konstellation ermöglicht es, dass die Mietpreise für Wohnen sowie Gewerberäume bezahlbar bleiben. Das wäre ein Zückerli für die Kreuzlinger», sagt Alfredo Sanfilippo. «Für uns ist es ganz wichtig, dass das Areal kein Rendite-Objekt wird», betont Stephan Marty.

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