Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

KREUZLINGEN: Ein Namenloser zum Schluss

Spanische Stierkämpfe, Mambo und Filmmusik – die Jugendmusik Kreuzlingen hat am Wochenende mit ihrem Galakonzert Blasmusikfans aus nah und fern unterhalten.
Flavio Di Nicola
Die Jugendmusik Kreuzlingen unter der Leitung von Stefan Roth überzeugte das Publikum. (Bild: Donato Caspari)

Die Jugendmusik Kreuzlingen unter der Leitung von Stefan Roth überzeugte das Publikum. (Bild: Donato Caspari)

Beinahe bis auf den letzten Platz ist der Saal besetzt, als Präsident Ciril Schmidiger vergangenen Samstag das Publikum zum diesjährigen Galakonzert der Jugendmusik Kreuzlingen (JMK) im Kulturzentrum Dreispitz begrüsst. Bereits im ersten Teil demonstriert das junge Blasorchester unter der Leitung von Stefan Roth sein Können mit zwei Stücken, die es kommenden März am Musikwettbewerb Flicorno d’Oro in Riva del Garda aufführen wird. Das selbstgewählte Stück «Danza Sinfonica» fesselt dabei die Zuhörenden mit spanischen Paso-Doble-Rhythmen. Bevor die Musikantinnen und Musikanten aber so richtig loslegen durften, blickte der Präsident auf ein bewegtes Jahr zurück. Neben diversen Anlässen darf er stolz den gewonnen Weltmeistertitel am Welt-Jugendmusik-Festival in Zürich in der Kategorie Show erwähnen. Leider musste auch vom Ehrenpräsidenten Hellmuth Meier Abschied genommen werden. Dieser war im laufenden Jahr verstorben.

Dass der Nachwuchs für die Jugendmusik gesichert ist, zeigen die JMK Teens, ebenfalls unter der Leitung von Stefan Roth, noch vor der Pause. Mit der Filmmusik zu «The Incredibles», dem «Apex March» und der Ouvertüre «In All Its Glory» demonstrierten die Jungbläser, dass sie bereit sind, ins Corps der Jugendmusik nachzustossen.

Eine musikalische Reise um die Welt

Mit einem Einmarsch zum «Star Wars Disco March» eröffnet die Jugendmusik den zweiten Hauptteil des Konzertes. Dass die Musiker auch technisch anspruchsvolle Literatur spielen können, zeigen sie in Stücken wie «Roller Coaster», in welchem die Zuhörer auf eine Achterbahnfahrt mit authentischem Gekreische mitgenommen werden. Im Stück «A Klezmer Rhapsody» zeigte Damian Tschopp als Solist auf der Tenorposaune sein Können. Sowohl melancholische Passagen als auch rasante Läufe untermalte er mit seinem Instrument gekonnt. Tschopp ist eines der vier Mitglieder, die aufgrund ihres Alters das Orchester verlassen werden. Er blickt auf seine Zeit in der JMK zurück und sagt: «Die zehntägige Reise nach Singapur 2014 wird mir immer in Erinnerung bleiben.» Mit dem Hauptthema des Filmes «Der dritte Mann» endet das durch Mario Testa gekonnt moderierte Konzert offiziell.

Als Zugabe spielt die JMK traditionell «My Way». Mit der Tradition gebrochen haben sie allerdings mit der zweiten Zugabe: Anstatt des Marsches «Und Tschüss …» spielten sie einen neuen Marsch, der bis vor einigen Tagen noch gar keinen Namen trug. Und die Bilanz des Abends? Gemessen am Applaus waren die Besucher begeistert.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.