Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KREUZLINGEN: Ein Bad für alle

Das Projekt steht, jetzt folgen die entscheidenden Monate für das Hallenbad. Alle Verantwortlichen stehen hinter der Sanierung und Erweiterung und sind voller Zuversicht.
Urs Brüschweiler
Das geplante 33,3 mal 25 Meter grosse Becken kann durch eine Hubwand aufgeteilt werden. (Bild: PD/Stadt Kreuzlingen)

Das geplante 33,3 mal 25 Meter grosse Becken kann durch eine Hubwand aufgeteilt werden. (Bild: PD/Stadt Kreuzlingen)

Urs Brüschweiler

urs.brueschweiler@thurgauerzeitung.ch

Sie wollen, dass man die Begeisterung spürt und dass sie auch überschwappt auf die Bevölkerung. Das Projekt zur Sanierung und Erweiterung des Thermalbads Egelsee steht. Vertreter von Schule, Stadt, Region und Kanton stellten die Neuauflage des 2014 vom Stimmvolk abgelehnten Schwimmhallenprojekts gestern vor. Nicht dabei sein konnte der erkrankte Initiant, Schulpräsident René Zweifel. Sein Stellvertreter Michael Thurau und Vizestadtpräsidentin Dorena Raggenbass lobten aber dessen Weitsicht und Mut, das Projekt so schnell wieder aufzugreifen und alle dahinter zu vereinen.

Es brauchte weniger Energie als heute

Das neue Projekt hält in grossen Zügen, was im Dezember 2015 versprochen wurde. Nämlich in erster Linie eine deutliche Vergrösserung der Wasserfläche für alle Nutzergruppen durch den Neubau mit einem 33,3-Meter-Becken sowie der Sanierung und Attraktivitätssteigerung des bestehenden Bades. Heraus sticht die innovative Optimierung der Energiebilanz. Das warme Wasser aus der Thermalquelle werde mehrfach genutzt und diene gar zur Energiegewinnung. «Die neue Gesamtanlage wird nicht mehr Energie verbrauchen als das heutige Bad», erklärt Bauherrenvertreter Michael Bühler.

Das Becken im Neubau erhält eine Hubwand und einen Hubboden. Es gibt eine Tribüne, ein Bistro sowie ein Dampfbad, Erlebnisduschen, einen Ruheraum und Aussenbereiche. Im bestehenden Hallenbad entsteht eine deutlich längere Rutschbahn. Sie führt von einem Turm, der über das Gebäude hinausragt, über 60 Meter und fünf 360-Grad-Kurven in ein Auslaufbecken. Dazu kommen Massagedüsen, Sprudelbereiche, und der Sprungturm wird durch zwei Einmeterplattformen ersetzt.

Immer Zugang für Schwimmer und Badegäste

«Es ist ein bestechendes Projekt», sagt Vizestadtpräsidentin Dorena Raggenbass. Das Bad werde immer Platz haben für die Öffentlichkeit. Lediglich an Weihnachten, Neujahr und am Ostersonntag werde es geschlossen bleiben. Laut Vizeschulpräsident Michael Thurau werde die helle, freundliche Atmosphäre zu einer hohen Aufenthaltsqualität führen. «Es wird ein grosses Freizeit-, Familien- und Schulbad werden.»

Laut René Walther, Präsident der Regio Kreuzlingen, stehen auch die Gemeinden des Bezirks voll dahinter. Bis auf drei an der Peripherie beteiligten sich auch alle finanziell. «Das Bewusstsein für die interkommunale Zusammenarbeit hat in den letzten Jahren stark zugenommen.» Peter Bär vom Thurgauer Sportamt gratulierte sogar zum mutigen Projekt. Der Kanton sei in Zugzwang bei der Sanierung des Bades in der PMS. Man wolle sich aber stattdessen lieber an diesem Projekt beteiligen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.