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KREUZLINGEN: Diesmal hat es geklappt

Aufatmen bei Stadtrat Ernst Zülle: Die Stimmbürger haben der Sanierung und Aufwertung der Romanshornerstrasse zugestimmt. Vor einem Jahr scheiterte das Projekt.

Ernst Zülle strahlt. Der Stadtrat, Departement Bau, darf auf das Ja der Kreuzlinger Stimmbürger zur Sanierung und Aufwertung der Romanshornerstrasse anstossen. 2283 Personen legten ein Ja in die Urne. Das entspricht 52,7 Prozent. 2051 (47,3 Prozent) waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,5 Prozent.

«Ich bin natürlich zufrieden», sagt Zülle nach der Resultatsverkündung. «Zehn Prozent haben anders gestimmt als bei der Ablehnung des Projekts vor einem Jahr.» Er müsse jedoch zugeben, dass er etwas überrascht sei. Denn er habe eine Zustimmung gegen 60 Prozent erwartet, weil im Vorfeld nur wenige Gegner der Vorlage auszumachen waren. «Ich habe herausgespürt, dass viele Kreuzlinger allgemein einen Frust wegen des Verkehrs haben. Es kann sein, dass diese aus Protest Nein gestimmt haben.» Es sei jedoch so, dass man den Verkehr nicht mit einer Strasse reduzieren könne.

Tempo-30-Zone flog aus der Vorlage raus

Vor einem Jahr hatte das Stimmvolk das Projekt noch abgelehnt. Für die neue Vorlage wurde auf die damaligen Kritikpunkte reagiert. Das waren insbesondere die Fahrbahnverengung auf 6,30 Meter sowie das Aufheben der Velostreifen. Auch wurde auf die Tempo-30-Zone im Dorfkern Kurzrickenbach verzichtet. Die unbestrittenen Punkte wie die Aufwertung des Dorfkerns oder die Mittelstreifen, die den Velofahrern beim Linksabbiegen helfen, wurden beibehalten. Das Projekt beinhaltet auch die dringend nötigen Sanierungen der Strasse sowie der Werkleitungen. Die Kosten belaufen sich auf 6,4 Millionen Franken. Da der Kanton die Hälfte übernimmt, betragen die Investitionen für die Stadt auf 3,2 Millionen Franken. Der Stadtrat erwartet jedoch, dass sich der Bund mit einem maximalen Betrag von 880000 Franken aus dem Agglomerationsprogramm beteiligen wird, womit sich die Investitionen auf 2,76 Millionen Franken verringern.

Zülle rechnet mit dem Baustart im nächsten Jahr. «Das hängt davon ab, wie wir mit der Busbevorzugung in der Seetalstrasse vorwärtskommen. Wir machen die zwei Baustellen sicher nicht gleichzeitig.»

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio@thurgauerzeitung.ch

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