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KREUZLINGEN: Die Vorfreude ist riesig

33 Tänzerinnen und ein Tänzer der Ballettschule von Carmelina Kirstein haben sich für die Tanz-WM in Spanien qualifiziert. Im Training feilen sie nun an ihren Darbietungen.
Nicole D’orazio
Hoch die Beine und Arme: Die Tänzerinnen, ein Tänzer sowie Leiterin Carmelina Kirstein (Mitte) setzen sich in Szene. (Bild: Donato Caspari)

Hoch die Beine und Arme: Die Tänzerinnen, ein Tänzer sowie Leiterin Carmelina Kirstein (Mitte) setzen sich in Szene. (Bild: Donato Caspari)

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio@thurgauerzeitung.ch

Wäre es doch schon Ende Juni: Dann findet im spanischen Sitges, in der Nähe von Barcelona, der Final des Dance World Cups statt. Die Tänzerinnen und ein Tänzer der Ballettschule Kreuzlingen sind schon voller Vorfreude und fiebern dem Anlass entgegen. 34 von ihnen zwischen acht und 22 Jahren werden dann mit dabei sein und den Preisrichtern vortanzen. «Es ist sehr schön, dass wir teilnehmen dürfen», sagt die 14-Jährige Célia beim Training am Montagabend. «Gut wäre, wenn wir nicht Letzte werden.» Das sehen alle ähnlich. Angelina hofft, dass sie als Team Spass haben werden. «Das Ganze ist einfach cool.»

Mitte Februar ist Carmelina Kirstein, Leiterin der Ballettschule Kreuzlingen, mit ihren Schützlingen ins deutsche Offenburg an die WM-Qualifikation gefahren. «Wir dachten, dass wir uns zuerst noch für die Vorausscheidung in München qualifizieren müssen. Doch dann hiess es plötzlich, dass wir für die Schweiz für den Dance World Cup bereits selektioniert seien.» Das sei eine tolle Überraschung gewesen. Als eine von sieben Schweizer Schulen, der einzigen aus dem Thurgau, werden die Kreuzlingerinnen in Sitges antreten. «Es ist eine Ehre für uns, zum Nationalteam zu gehören», sagt Kirstein. Es dürften alle Mädchen mitkommen, die regelmässig und diszipliniert trainieren würden. Egal wie lange sie schon mit dabei seien.

Viele Eltern begleiten die Truppe

«47 Nationen werden an der WM teilnehmen, das sind rund 16000 Personen», sagt die Leiterin und Trainerin weiter. Sie selber wird fast zehn Tage in Katalonien weilen. «Zu Beginn sind die Wettkämpfe der Kinder. Dann kommen die Jugendlichen.» Eine Unterkunft für die Grösseren hat sie bereits gebucht. Bei den Kindern fahren auch die meisten Eltern mit. «Das wird eine grosse Delegation», freut sich Kirstein. Der Teamgedanke ist ihr genauso wichtig wie ein gutes Abschneiden. «Bei uns gibt es keinen Zickenkrieg, das dulde ich nicht. Alle helfen allen. Das ist wichtig.» Die Konkurrenz schätzt sie als stark ein. «Tanz ist aber nicht nur Technik, sondern braucht auch viel Leidenschaft. Darin sind wir stark.»

Bis es soweit ist, perfektionieren die Tänzerinnen ihre Darbietungen. Sie haben sich in den Kategorien Kinderjazz, Modern Jazz, Ballett sowie Ballett Fusion qualifiziert. «Die Atmosphäre im Training ist super», meint Michèle. «Es gibt weder Drill, noch Druck. Jede muss selber Disziplin entwickeln.»

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