KREUZLINGEN: Die Reka kommt

Nächste Woche präsentieren die Schweizer Reisekasse, die Stadt, der Kanton und die Untere Mühle Bottighofen AG die Pläne für ein Feriendorf im Gebiet Seezelg. Damit ist klar: Der Standortentscheid ist zu Gunsten von Kreuzlingen gefallen.

Urs Brüschweiler
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Hier auf dem Gebiet Seezelg zwischen Kreuzlingen und Bottighofen soll das Reka-Dorf entstehen. (Bild: Andrea Stalder (2.2.2016))

Hier auf dem Gebiet Seezelg zwischen Kreuzlingen und Bottighofen soll das Reka-Dorf entstehen. (Bild: Andrea Stalder (2.2.2016))

Urs Brüschweiler

urs.brueschweiler@thurgauerzeitung.ch

«Ja, der Standort-Entscheid ist gefallen. Es ist Kreuzlingen.» Reka-Direktor Roger Seifritz möchte zwar noch keine Details verraten, aber er sagt: ««Wir sind auf gutem Weg.» Die Schweizer Reisekasse Reka plant in Kreuzlingen in Kooperation mit der Unteren Mühle Bottighofen AG, der Stadt Kreuzlingen und dem Kanton Thurgau die Errichtung eines Reka-Feriendorfes. Das schreibt Stadtpräsident Andreas Netzle in einer Medieneinladung zur Projektpräsentation nächste Woche. Weiter heisst es: «Die beteiligten Partner freuen sich, über den Stand des Projektes Reka-Feriendorf Thurgau-Bodensee informieren zu können.»

Der Plan sieht einen Baustart Anfang 2020 vor

Verlaufe die Projektentwicklung nach Plan, soll Anfang 2020 mit dem Bau der Gebäude und der Gestaltung der Umgebung im Gebiet Seezelg begonnen werden. «Einige Hürden» gelte es noch zu nehmen, aber man sei natürlich sehr erfreut über den aktuellen Stand, erklärt Roger Seifritz. «Der Bodensee ist eine Wunschdestination für uns», sagt der Reka-Direktor. Die Region habe touristisch sehr viel zu bieten und werde «aus unserer Optik heute noch unter Wert verkauft. Es gibt hier viel Potenzial.»

Die Rahmenbedingungen sind am besten

Neben Kreuzlingen waren auch Altnau sowie andere Orte an Schweizer Seen im Rennen. «Die gesamten Rahmen­bedingungen sind hier besser», erklärt Seifritz, was den Ausschlag für die Grenzstadt gegeben habe. Es gebe einen gültigen Gestaltungsplan und «einen Landeigentümer, der will und auch selber investiert». Damit meint Seifritz die Familie Munz mit der Unteren Mühle Bottig­hofen AG, welche beim Projekt als Investor auftreten möchte.Wie das 13. Reka-Feriendorf aussehen soll, ob dazu ein öffentlicher Themenpark in Richtung See entsteht und wer wie viel bezahlt, wollen die Verantwortlichen erst nächste Woche kommunizieren.