Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KREUZLINGEN: Die Gegner schickten E-Mails

Für beide anstehenden Volksabstimmungen ist Goodwill vorhanden. Aber sowohl beim Egelsee-Ausbau wie bei der Romanshornerstrassen-Aufwertung gibt es kritische Stimmen.
Urs Brüschweiler
Die Projektverantwortlichen der Vorlage Romanshornerstrasse informieren die Besucher im Dreispitz-Saal. (Bild: Reto Martin)

Die Projektverantwortlichen der Vorlage Romanshornerstrasse informieren die Besucher im Dreispitz-Saal. (Bild: Reto Martin)

Urs Brüschweiler

urs.brueschweiler@thurgauerzeitung.ch

«Fast auf den Tag genau ein Jahr ist seit der letzten Abstimmung vergangen», sagte Stadtrat Ernst Zülle. Man habe nach der mit 57 Prozent relativ deutlich abgelehnten Sanierung und Aufwertung der Romanshornerstrasse aber nicht den Kopf in den Sand gesteckt. «In Windeseile haben wir eine Überarbeitung geschafft», sagte Benedikt Eberle vom kantonalen Tiefbauamt. Ein neues Projekt liegt nun vor. Am 4. März können die Kreuzlinger Stimmberechtigten erneut über einen Kredit befinden. 2,76 Millionen Franken würde das Ganze die Stadt netto kosten.

Am Mittwochabend fand im gut gefüllten Dreispitz-Saal ein Informationsanlass statt, organisiert wurde er durch die Kreuzlinger Quartiervereine. Moderator Patrick Eich schickte erklärend voraus, dass man durchaus gewillt gewesen sei, auch Projekt-Gegner einzuladen. Allerdings habe sich kein gegnerisches Komitee gebildet.

Zülle und Eberle erklärten anschaulich die Änderungen gegenüber dem ersten Projekt. Die Ziele habe man aufrecht erhalten: Höhere Aufenthaltsqualität, mehr Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr, die Bevorzugung des ÖV sowie die Aufwertung des Kurzrickenbacher Ortskerns. Die Kritikpunkte habe man aufgenommen: Die Tempo-30-Zone fällt weg, ebenso wie die Verschmälerung der Fahrbahn und die Radstreifen bleiben in weiten Teilen erhalten.

«Ein Affront gegen die Seetalstrasse»

Die vorgängig von Bürgern eingesandten Fragen, welche von Patrick Eich vorgetragen wurden, waren durchaus kritisch. Einige befürchten eine Verlagerung des Verkehrs auf die Seetalstrasse. Bemängelt wurde auch, dass es im Ortskern von Kurzrickenbach künftig keinen Fussgängerstreifen mehr geben soll.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.