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KREUZLINGEN: Bläser und Streicher vereint

Das Thurgauer Jugend-Symphonieorchester bot an den beiden Abschlusskonzerten nach dem Lager in Parpan musikalische Höchstleistungen.
Erwin Schönenberger
Das Thurgauer Jugend-Symphonieorchester bei seinem Konzert am Samstag im Kreuzlinger Dreispitz-Saal. (Bild: Donato Caspari)

Das Thurgauer Jugend-Symphonieorchester bei seinem Konzert am Samstag im Kreuzlinger Dreispitz-Saal. (Bild: Donato Caspari)

Erwin Schönenberger

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Seit 1996 treffen sich die Mitglieder des Thurgauer Jugend-Symphonieorchesters einmal im Jahr zu einem einwöchigen Musiklager. Ziel ist die Vorbereitung für die abschliessenden Konzerte. Dabei üben das Blasorchester und das Streichorchester je ein anspruchsvolles Stück ein und vereinigen sich auch zu einem Klangkörper, bei dem die beiden Orchesterteile in einem speziell arrangierten Werk gemeinsam auf der Bühne agieren. Das rund 60 Mitglieder zählende Gesamtorchester wagt sich dabei an höchst anspruchsvolle Kompositionen. Geleitet von Benjamin Zwick und Raphael Maximilian Honegger begeisterten die Jugendlichen das Publikum an den Konzerten am Freitag in Frauenfeld und am Samstag im Kreuzlingen Dreispitz.

Begeisternder Béla Bartók

Zum Auftakt des Konzerts unterhielt das Streichorchester unter der Leitung von Raphael Maximilian Honegger das Publikum mit einigen gefühlvoll interpretierten rumänischen Volkstänzen von Béla Bartók. Schon hier spürte man die Freude der jungen Generation an dieser Musik. Der engagierte Dirigent schaffte es, sein Orchester in nur einer Woche zu einem Klangkörper zusammenzuschweissen. Auch weil viele der Mitglieder jedes Jahr mitmachen und sich stetig verbessern.

Mit der dramatischen Fantasie «Titanic» des Schweizer Erfolgskomponisten Stephan Jaeggi hat Benjamin Zwick ein Werk ausgewählt, in der Jaeggi als 19-Jähriger seine Eindrücke vom tragischen Ereignis musikalisch hervorragend umgesetzt hat. Die Fantasie gehört heute noch zu den Kompositionen, die von Musikvereinen wegen ihrer Vielfältigkeit und Ausdruckskraft und Publikumswirksamkeit gerne gespielt wird. Das Blasorchester unter der Leitung von Benjamin Zwick schaffte es, das Publikum mit der Vielseitigkeit und Dramatik des Werks zu fesseln. Das Geschehen von der ausgelassenen Fröhlichkeit über den tragischen Zusammenstoss mit einem Eisberg bis hin zum Untergang wurde derart eindrücklich interpretiert, dass die Bilder der Katastrophe beim Publikum wach wurden.

Nach der Pause bewiesen Bläser und Streicher, dass es durchaus möglich ist, zwei so unterschiedliche Klangkörper zusammenzufügen. Dies zeigte auf eindrückliche Weise der Auszug aus «The Planets op. 32» von Gustav Holst, abwechselnd geleitet von den beiden Dirigenten. Dank dem frenetischen Applaus kam das Publikum als Zugabe noch in den Genuss des herrlichen Walzers Nr. 2 von Schostakowitsch.

Musik und Freundschaft

Die Dirigenten Benjamin Zwick und Raphael Maximilian Honegger freuten sich über das hohe Niveau, welches die Lager-Teilnehmer mitbrachten. Es mache Spass, mit den motivierten Jugendlichen eine Woche bei Musik und einem unterhaltenden Programm zu verbringen. (sch)

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