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KREUZLINGEN: Alle haben bestanden

Als «Eintrittskarte für die Zukunft» bezeichnete Stanko Gobac die Maturazeugnisse, die die 56 Schüler erhielten.
Kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Prorektor Stanko Gobac war stolz, dass alle 56 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Kreuzlingen die Abschlussprüfungen mit Erfolg bestanden hatten. Nach Stunden, Tagen und Wochen des Zweifelns, in denen aber nie aufgegeben worden sei, «können Sie heute Abend endlich Ihre Zeugnisse in Gegenwart Ihrer Familie, Ihrer Bekannten und Freunde entgegennehmen». Diese seien die Eintrittskarte in die Zukunft, sagte er am Freitag an der Maturafeier, die in der Aula der Pädagogischen Maturitätsschule stattfand. Er forderte die Jugendlichen auf, ihr Wissen für die Gesellschaft, für die Menschen und die Natur einzusetzen.

Die Entwicklung der Gesellschaft schreite rasant voran, was in zehn Jahren sei, könne niemand sagen, sagte Gobac. Der Wettbewerb funktioniere anders, die Spielregeln hätten sich verändert. «Diese Zukunft gehört Ihnen», sagte der Prorektor. «Träumen Sie Ihre Träume und nicht die der anderen», forderte er die Schülerinnen und Schüler auf. «Pflegen Sie Ihren Optimismus und proben Sie den Aufstand, wenn es nötig ist, denn Sie haben das Recht dazu.»

Die Gedanken über vier Jahre Kantonsschule hatten Joel Beck und Sandra Niederer in ihrer Rede zusammengefasst. «Jetzt sind wir frei»: Diese Vorstellung nach der erfolgreichen Prüfung sei leider nicht richtig, erklärte Joel Beck. Denn sogleich gehe es weiter mit der Bildung. Vier Jahre liessen sich in «45 Büchern und 220 Prüfungen zusammenfassen», aber das sei nur eine Variante. Die zweite sei die Tatsache, dass «die Kantonsschule nicht so langweilig und theoretisch ist, wie oft behauptet wird».

Es bleibt grosses Wissen

Im Gegenteil, der Schulalltag sei abwechslungsreich gewesen, auch dank der Lehrpersonen, führte Joel Beck weiter aus. «Es war ein wundervoller Prozess des Kennenlernens». Die Eigenverantwortung sei durch die Wahl der Fächer gefördert worden. Er blicke auf eine spannende Zeit zurück, die viele Höhepunkte gehabt habe. Als die wahren «Highlights» der Kantonsschulzeit bezeichnete er abschliessend die beiden Sprachaufenthalte.

Für Sandra Niederer war die letzte Phase in der Kantonsschule die Zeit der Vorbereitungen für die Abschlussprüfungen. «Der Gedanke durchzufallen, liess uns beinahe in die Hose machen», sagte sie und blickte auf das vergangene halbe Jahr zurück. Wichtig sei nun die Gestaltung der Zukunft. «Wir haben das Gefühl, dass wir ins kalte Wasser geworfen werden und haben uns nach der anstrengenden Zeit eine Pause verdient. Und es bleibt uns ein umfangreiches Wissen, das wir gut brauchen können».

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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