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KREUZLINGEN: Aber zuerst muss eine gute Lösung her

Im Restaurant Parkkafi zeichnet sich ein Pächterwechsel ab. Mary und Stefan Peter wollen noch bis Ende Jahr weiter wirten und sich dann einem neuen Projekt widmen.
Stefan und Mary Peter stehen hinter der Bar. Sie bleiben noch bis Ende Jahr im «Parkkafi». (Bild: Andrea Stalder)

Stefan und Mary Peter stehen hinter der Bar. Sie bleiben noch bis Ende Jahr im «Parkkafi». (Bild: Andrea Stalder)

Seit sechs Jahren sind Mary und Stefan Peter Pächter des beliebten Lokals am Bärenplatz. Die Geschwister haben das Restaurant auf Kurs gebracht, das Parkkafi geniesst einen sehr guten Ruf. Es war also nicht verwunderlich, dass die Gerüchteküche brodelte, nachdem Mary Peter ihren Gästen vor einigen Wochen eröffnete, sie habe den Mietvertrag per Ende März gekündigt. Im Gespräch begründet die Wirtin: «Ich habe dieses Restaurant nie als Lebensaufgabe betrachtet. Ich denke lieber in Projekten und für mich ist es jetzt Zeit, etwas Neues in Angriff zu nehmen.» Was genau sie machen will, verrät Mary Peter nicht, beziehungsweise sie weiss es noch nicht. Sie sagt aber, ihr Bruder habe in der Region ein Objekt mit Potenzial in Aussicht und sie wolle ihm dabei helfen, dort eine Existenz aufzubauen. Danach sehe sie ihre berufliche Zukunft eher ausserhalb der Gastronomie. «Sind wir ehrlich: Es ist ein Verschleissjob.»

Angst wegen der fehlenden Parkplätze

Nebst der persönlichen Motivation für eine Veränderung hat aber ein politischer Entscheid dafür gesorgt, dass Peters das Parkkafi verlassen wollen. Sie sehen der Bauzeit des Stadthauses mit einiger Sorge entgegen. Dies vor allem deshalb, weil die Parkplätze auf dem Bärenplatz wegfallen. «Das ist ein Problem», betont die Wirtin. Wenn die Gäste nicht mehr vor dem Haus parkieren könnten, seien spürbare Umsatzeinbussen vorprogrammiert. Stehe das Stadthaus, dann seien die Chancen für das Lokal hingegen wieder sehr gut. Weil die Inhaberfamilie Keller bislang keine geeigneten Nachfolger finden konnte, haben sich Peters nach gegenseitiger Absprache entschieden, das Parkkafi noch bis Ende des Jahres weiter zu führen. Das verschaffe allen Beteiligten Zeit. Schliesslich sei es ihnen nicht egal, was mit dem Restaurant passiere. «Wir wollen eine gute Lösung für dieses Objekt.» Das sagt Mary Peter auch vor dem Hintergrund der vielen Reaktionen, die ihre Ankündigung ausgelöst hat. Es hätten so viele Gäste ihr Bedauern geäussert. «Ja, das Parkkafi ist offensichtlich ein Ort mit Geschichte. Einer, der den Kreuzlingern wichtig ist.»

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@ thurgauerzeitung.ch

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