Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

KREUZLINGEN: 100 Tage und 100 Prozent Freude

Das Begegnungszentrum Trösch am Boulevard erfreut sich bereits grosser Beliebtheit. Die Bevölkerung nehme das neue Angebot wahr und sehr gut an, sind sich die Betreiber einig.
Urs Brsüchweiler
Dorena Raggenbass, Seraina Perini, Zeljka Blank und Christian Brändli geniessen die Aussicht von der Dachterrasse. (Bild: Donato Caspari)

Dorena Raggenbass, Seraina Perini, Zeljka Blank und Christian Brändli geniessen die Aussicht von der Dachterrasse. (Bild: Donato Caspari)

Urs Brsüchweiler

urs.brueschweiler@thurgauerzeitung.ch

Es ist eine Herzensangelegenheit, das «Trösch». Allen Beteiligten ist es ein spürbares Anliegen, das neue Begegnungszentrum am Boulevard in gutem Licht zu zeigen und hinüberzubringen, wie wertvoll dieses Projekt für die Stadt schon ist und noch sein kann. Knapp 100 Tage nach der Eröffnung des Hauses präsentierten die Verantwortlichen gestern auf der sonnigen Dachterrasse eine wolkenlose erste Bilanz.

89 Events haben stattgefunden

Die reinen Zahlen seien gar besser, als man erwartet hatte, sagte Betriebsleiterein Zeljka Blank. 89 Events fanden seit dem 1. April im «Trösch» statt, grosse wie kleine. «Jeder Anlass ist etwas Besonderes.» Allein zehn Kindergeburtstage wurden hier schon gefeiert. «Die Nachfrage nach Veranstaltungsräumen ist zweifellos vorhanden.» Mehr und mehr würden die Räume auch für Fachtagungen nachgefragt. Als Beispiel nennt Zeljika Blank die «Food Days», eine Veranstaltung von Start-up-Firmen im Lebensmittelbereich, die im September stattfinden werde.

«Die Vielfalt der Räume lässt auch neue Ideen entstehen», sagt Stadträtin Dorena Raggenbass. Kaffee-Treffs oder Kochkurse finden im «Trösch» statt, Geschäftsleute halten ihre Meetings auf der Terrasse ab und viele Hobby-Fotografen knipsen von hier die abendlichen Stimmungen über der Stadt. 30 bis 40 Personen gingen täglich einfach so ein und aus, schätzt Zeljika Blank, zusätzlich zu den festen und einmaligen Mietern.

Christian Brändli berichtet aus der Betriebskommission. Das Projekt mache grosse Freude, man führe aber auch intensive Diskussionen um die Verfeinerung des Konzepts und der Abläufe. Parkplätze, beziehungsweise eben die nicht vorhandenen Parkplätze, sind ein Thema. Man müsse die Nutzer auf das Fehlen hinweisen. Partylärm zu später Stunde war im «Trösch» auch schon ein Thema. Man sei jetzt etwas vorsichtiger geworden mit ganz jungen Mietern, erzählt Zeljika Blank. Aber im Allgemeinen setzt man auf Eigenverantwortung – auch beim Aufräumen – und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Am Samstagvormittag hütet die IG das Haus

Seraina Perini vertritt die IG Trösch, einen losen Verbund von privaten Projektunterstützern. Sie betreuen das Haus jeweils am Samstagvormittag, wenn keine Betriebsleitung der Stadt vor Ort ist. «Das ist auch die beste Zeit für Leute, die das Begegnungszentrum noch nicht kennen, einmal hinein zu schauen», sagt sie.

Die Initianten sind sehr zufrieden

In einem Punkt sind sich alle einig: «Das Haus belebt den Boulevard und die Stadt.» Die Initianten, Erbauer und Eigentümer des «Trösch», die Geschwister Roell, lassen ausrichten, dass der fulminante Start ihre Erwartungen weit übertroffen habe. ­«Tatsächlich scheint das ‹Trösch› den Bedarf der Bevölkerung zu treffen.»

Vom 17. Juli bis zum 2. August bleibt das Begegnungszentrum Trösch am Boulevard – ausser für die festen Mieter – wegen Sommerferien geschlossen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.