Kranke Kinder zum Lachen bringen

Diesen Monat werden in der Schweiz Clown-Brote zugunsten der Stiftung Theodora verkauft. An der Aktion beteiligt sich auch die Bäckerei Rössli-Beck in Sulgen.

Lea Meyer
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Edgar Ehrbar ist von der Aktion begeistert und macht gerne mit. (Bild: Lea Meyer)

Edgar Ehrbar ist von der Aktion begeistert und macht gerne mit. (Bild: Lea Meyer)

SULGEN. Die Stiftung Theodora organisiert und finanziert Kinderbesuche von Clowns in über 50 Schweizer Krankenhäusern. «Das Leiden und der Kummer sollen durch Lachen und Freude gelindert werden», weiss Rössli-Beck-Inhaber Edgar Ehrbar. Er findet den Grundgedanken der Stiftung Theodora grossartig. Und «wenn schon, denn schon», dachte sich Ehrbar und kreierte zusammen mit seinen Mitarbeitern nicht nur ein Bauernbrot im Clownkostüm, sondern auch einen Schokolade-Clown-Kopf und einen Clown-Spitzbuben.

Selbstverständlich alle mit roter Nase aus Kaugummi oder Marzipan. Für jedes verkaufte Brot spendet der Sulger Geschäftsmann einen Franken und pro Gebäck 50 Rappen.

Freiwilliges Engagement

Die Aktion geht vom schweizerischen Bäcker-Konditormeister- verband aus. «Jede Bäckerei entscheidet aber selber, ob sie mitmacht oder nicht», erklärt Edgar Ehrbar.

Er selber könne daher nicht sagen, wie viele andere Geschäfte in der Region am Projekt teilnehmen würden.

Werbung mit T-Shirt und Flyer

«Der Erfolg ist sehr schwer abzuschätzen, da die Aktion bisher einzigartig ist», sagt Edgar Ehrbar. Er hofft aber auf einen möglichst grossen Absatz des Clown-Brotes sowie der Clown-Köpfe und der Clown-Spitzbuben.

«Meine Mitarbeiter sind in der Lage, bei grosser Nachfrage rasch und flexibel zu reagieren», versichert Ehrbar. Zudem mache das Verkaufspersonal mit passenden T-Shirts und Flyern zusätzliche Werbung für die Aktion. Zu roten Clownnasen habe er seine Verkäuferinnen aber leider nicht überreden können, räumt Ehrbar schmunzelnd ein.