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KRADOLF: Musikalisch quer durch Europa

Zwei Abende mit bester Unterhaltungsmusik mit dem Musikverein Kradolf-Schönenberg.

Am Freitag- und Samstagabend führte der Musikverein Kradolf-Schönenberg die Besucher in der Mehrzweckhalle gekonnt durch die musikalische Vielfalt in der Schweiz und ihren Nachbarländern. Neben unterhaltenden Melodien zeigte der Verein unter der Leitung von Stefan Roth sein ganzes musikalisches Können im Wettstück für das Kantonale Musikfest in Laufenburg. «Sacri Monti» des Schweizer Komponisten Mario Bürki versetzte das Publikum musikalisch von der Halle in einen sakralen Raum. Man fühlte sich bei den ergreifenden Melodien und dem Gesang der «MVKS-Mönche» in eine Kirche versetzt. Schon Monate vor dem grossen Auftritt vor der Jury wirkte das Orchester sicher in der Interpretation und Aufführung des eindrücklichen Werks.

Jugend macht Fortschritte

Es war an der Jugendmusik AachThurLand, ebenfalls unter der Leitung von Stefan Roth, das Publikum nach dem ersten, eher ernsten musikalischen Teil des Erwachsenenorchesters in die Welt der Unterhaltungsmusik zurückzuführen. Und dies gelang ihnen auf überzeugende Weise. Da spürte man, dass es den Jugendlichen aus den Vereinen aus der Region sichtlich Spass macht, in einem Ensemble zu spielen. Besonders erfreulich auch, dass die Jugendmusik zahlenmässig wächst und dank gut 20 Mitgliedern schon recht anspruchsvolle Stücke bewältigen kann.

Unterhaltung sprengt die Landesgrenzen

So locker wie das Outfit der Musikantinnen und Musikanten präsentierte sich das Erwachsenenorchester nach der grossen Pause mit einem bunten Mix bekannter Melodien aus der Schweiz und ihren Nachbarländern. Da kam Festhüttenstimmung auf, und das Publikum nutzte die Gelegenheit, bei den bekannten Hits mitzusingen und mitzuklatschen. Bei den teilweise modernen Arrangements von Polkas und Hits aus den 80-er Jahren kam so richtig «Schwung in die Bude». Dies zeigte sich auch am grossen Schlussapplaus. Zwei Zugaben wurden mit dem grossen Applaus gewünscht und gegeben, wobei vielleicht das abschliessende Thurgauerlied nicht so ganz zum unterhaltenden musikalischen Teil des Programms passte.

Erwin Schönenberger

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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