Kostendeckende Arbeit ist nicht möglich

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Die Spitex Region Kreuzlingen umfasst zwölf Trägergemeinden von Güttingen bis Berlingen. 2013 fusionierte die Spitex Kreuzlingen mit der Spitex am See sowie mit Tägerwilen/Gottlieben. 2017 kam die Spitex Region Untersee hinzu. Sie hat drei Standorte in Kreuzlingen, Tägerwilen und Landschlacht. «Die Aufgaben und die Pflege der Klienten zu Hause werden immer spezifischer und anspruchsvoller», sagt Geschäftsführerin Doris Egli. «Als ein grosser Verein können wir das besser bewältigen.» Mit den Gemeinden hat die Spitex eine Leistungsvereinbarung. Die Finanzierung erfolgt durch Erträge aus Dienstleistungen, Beiträgen der Krankenkassen, dem Anteil der Klienten sowie den Beiträgen der Trägergemeinden. «Die Spitex kann mit den bestehenden Tarifen nicht kostendeckend arbeiten», erklärt Egli. «Je mehr wir arbeiten, desto höher ist das Defizit. Das ist paradox.» Grund sei, dass die Beiträge der Krankenkassen zu niedrig seien. Die Trägergemeinden seien gesetzlich zur Zahlung verpflichtet und kämen an ihre Grenzen. «Wir sparen, wo wir können.» Die Spitex könne jedoch keine Klienten abweisen, da sie eine Aufnahmepflicht hat. (ndo)