Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KONZERTABEND: Wiener Glanz erhellt das Rathaus

Mit dem Symphonischen Schrammel-Quintett verwandelte der Liederkranz am Ottenberg bei seinem Konzert am Sonntagabend Weinfelden in Wienfelden.
Katharina Kühne leitet die Sänger vom Liederkranz und Musiker des Schrammel-Quintetts. (Bild: Monika Wick)

Katharina Kühne leitet die Sänger vom Liederkranz und Musiker des Schrammel-Quintetts. (Bild: Monika Wick)

31 Männer und eine Frau brachten am späten Sonntagnachmittag eine ordentliche Portion «Wiener Schmäh» ins Weinfelder Rathaus. Unter dem Motto «Liederkranz im Wiener Glanz» lud der Männerchor Liederkranz am Ottenberg, unter der Leitung von Katharina Kühne, zu einem aussergewöhnlichen Unterhaltungsprogramm ein.

Zur Bereicherung des Liederprogramms, das ausschliesslich Werke namhafter österreichischer Komponisten enthielt, lud der Männerchor das aus Helmut Lackinger, Edwin Prochart, Kurt Franz Schmid, Rudolf Malat und Peter Hirschfeld bestehende Symphonische Schrammel-Quintett aus Wien ein.

Ein eigenes Genre der Unterhaltungsmusik

«Der Begriff Schrammelmusik kommt nicht etwa vom wilden Schrammeln auf den Saiteninstrumenten, wie man annehmen könnte», erklärte Ruedi Gentsch, der durch das Programm führte. «Die Gebrüder Johannes und Josef Schrammel haben gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein eigenes Genre der Unterhaltungsmusik geschaffen – eben die Schrammelmusik.»

Den Auftakt zum Konzertabend machte das Stück «Musik, Musik, Musik», welches die zahlreichen Zuhörer zumindest gefühlsmässig in die österreichische Hauptstadt entführte. «Vielleicht hat sie das Lied an den Marsch ‹Wien bleibt Wien› von Johann Schrammel erinnert. Das wäre dann nicht so sehr verwunderlich, es ist das gleiche Musikstück», verriet Ruedi Gentsch. Als weiterer Höhepunkt entpuppte sich «Ein Lied aus der Wachau». Vorgetragen wurde es von Katharina Kühne. Mit ihrer Darbietung begeisterte die Mezzosopranistin das Publikum und riss es zu Beifallsstürmen hin.

Die heimliche Hymne Österreichs

Mit dem Lied «Wenn ich mit meinem Dackel vom Grinzing heimwärts wackel» huldigte der Chor den legendären Wiener Schauspieler Hans Moser, genauso wie den allseits bekannten Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän. Offizielles Schlusslied bildete die heimliche Hymne Österreichs «An der schönen blauen Donau», was der Chor genauso gekonnt meisterte, wie alle seine anderen Vorträge. Damit hatte das Publikum aber noch nicht genug gehört. Mit grossem Applaus forderte es eine Zugabe, die es mit Mozarts «Bona Nox» auch erhielt.

Monika Wick

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.