Kontinuität im Bussnanger Gemeinderat

Alle vier Gemeinderäte und Gemeindeammann Ruedi Zbinden treten in Bussnang zur Wiederwahl am 8. März an. Die Gemeinde möchte sich trotz ländlichem Umfeld auch wirtschaftlich weiterentwickeln.

Mario Testa
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Gemeindeammann Ruedi Zbinden stellt sich zur Wiederwahl. (Bild: Mario Testa)

Gemeindeammann Ruedi Zbinden stellt sich zur Wiederwahl. (Bild: Mario Testa)

Ruedi Zbinden, wie gut funktioniert die Zusammenarbeit im Bussnanger Gemeinderat?

Ruedi Zbinden: Es läuft sehr gut. Das zeigt auch der Umstand, dass alle vier Gemeinderäte und ich wieder antreten an den Wahlen vom 8. März. Es herrscht ein gutes Klima unter den Gemeinderäten und der Verwaltung.

Wie gut wird die Arbeit des Gemeinderates in der Bevölkerung aufgenommen?

Zbinden: Ich denke, da sprechen die Abstimmungsresultate eine deutliche Sprache. Alle Anträge, die wir an den Versammlungen jeweils gebracht haben wurden mit grossem Mehr angenommen. Das werte ich als starkes Zeichen für das Vertrauen in die Arbeit des Gemeinderats und dafür bin ich auch sehr dankbar.

Sorgt der Gemeinderat für Kontinuität?

Zbinden: Speziell dadurch, dass nun alle amtierenden Gemeinderäte wieder zur Wahl antreten, ist für Kontinuität gesorgt. Für die meisten ist es erst die zweite Legislatur, einzelne sind auch erst im Verlauf der letzten Legislatur in den Rat gestossen.

Wie sind die Kompetenzen im Gemeinderat verteilt?

Zbinden: Wir haben zum Glück sehr viel Know-how im Gemeinderat. Mit Martin Hochreutener ist ein Elektroingenieur unter anderem für das Elektrizitätswerk, die Beleuchtung und das Kabelfernsehen zuständig. André Kiser ist Brandermittler und kümmert sich unter anderm um die Feuerwehr und das Wasserwerk. Frau Vizegemeindeammann Beatrix Kesselring ist als Geschäftsleiterin des Verbands Thurgauer Gemeinden bestens informiert und mit Leo Steinbacher haben wir auch einen Landwirt in unseren Reihen. Das ist in einer ländlichen Gemeinde, wie es Bussnang eine ist, sehr wertvoll. Alles in allem haben wir einen sehr guten Mix im Team des Gemeinderats.

Konnten Sie die Bekanntheit von Bussnang steigern in den vergangenen Jahren?

Zbinden: Davon bin ich überzeugt. Nicht nur durch die grossen Industriebetriebe in unserer Gemeinde, ist Bussnang immer wieder im Gespräch. Für diese Entwicklung ist der Gemeinderat massgeblich mitverantwortlich.

Was schliessen Sie daraus, dass sich kein Gegenkandidat für die Wahlen aufgestellt hat?

Zbinden: Die Leute sind wohl grossmehrheitlich zufrieden mit unserer Arbeit. Klar, allen recht machen kann man es nie. Die Leute haben gut abgewägt, ob es Sinn macht zu kandidieren – und sich dagegen entschieden. Meist kommt es zu Kampfwahlen, wenn Gruppierungen oder viele einzelne Einwohner unzufrieden sind. Ganz offensichtlich ist das in Bussnang nicht der Fall, was mich natürlich freut.

Was haben Sie in der vergangenen Legislatur erreicht?

Zbinden: Wir haben eine rollende Planung, die geht also auch weiter. Aber was den Unterhalt der Werke und Strassen anbelangt sind wir à jour. Der neue Werkhof war sicher ein ganz wichtiges Projekt, das wir umsetzen konnten in dieser Legislatur.

Vor welchen Herausforderungen steht die Gemeinde?

Zbinden: Wir müssen uns entwickeln können, auch wenn wir eine Landgemeinde sind. Ich bin gespannt, welche Voraussetzungen dazu das kantonale Projekt Raum Plus schafft. Des Weiteren braucht es sicher grosse Anstrengungen, um die Arbeitsplätze trotz der angespannten Eurosituation in der Gemeinde zu erhalten.

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