KONSTANZ: Ein Nachmittag nach Drehbuch

Das Zweite Deutsche Fernsehen dreht derzeit die «Grosse Dreiländershow» vor dem Konzil. Das Kreuzlinger Team mit Captain DJ Bobo schlägt sich im Wettkampf wacker.

Nicole D'orazio
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Blick von der Tribüne zur Aufnahmezone. Auf der Bühne steht die Band Marquess. (Bild: Andrea Stalder)

Blick von der Tribüne zur Aufnahmezone. Auf der Bühne steht die Band Marquess. (Bild: Andrea Stalder)

KONSTANZ. Das Publikum ist bereit. Die Leute sitzen auf der Tribüne oder an kleinen Tischen und warten gespannt, dass es endlich losgeht. Die Sonne brennt am Dienstagnachmittag in der aufgebauten Fernseharena des Zweiten Deutschen Fernsehens ZDF vor dem Konzil auf die Köpfe herunter. Mineralwasser ist ein beliebtes Gut. Doch bevor die erste Aufzeichnung der «Grossen Dreiländershow» mit Andrea «Kiwi» Kiewel losgeht, wird zuerst noch erklärt, wie man klatschen muss. Applaus ist nämlich nicht gleich Applaus. Die Zuschauer sollen einerseits bei den Darbietungen der Künstler immer mitklatschen, mal dazu aufstehen, die Arme hin und her bewegen oder bei einem Song zum Refrain mit einer blauen Serviette im Takt winken.

Dann ist alles bereit. Andrea Kiewel taucht auf und begrüsst das Publikum. Der erste Aufnahmetag von dreien geht los. Doch die Technik streikt, die Mikrophone funktionieren nicht. Das Problem ist aber schnell behoben und man versteht die blonde Moderatorin. Endlich. Die Zuschauer lieben sie.

Drei Teams messen sich in diversen Spielen

Ein Teil der Show macht der Wettstreit zwischen einem Konstanzer, einem Bregenzer und einem Schweizer Team aus. Je vier Männer und zwei Frauen messen sich in verschiedenen Spielen. Sie werden dabei von prominenten Captains unterstützt: DJ Bobo, der ehemaligen deutschen Schwimmerin Britta Steffen und der österreichischen Schauspielerin Muriel Baumeister. Im ersten Spiel müssen die Teams in Schubkarren Wasserbecher transportieren. Wer am meisten Wasser gesammelt hat, hat gewonnen. Die Kreuzlinger stellen sich gut an. Beim Ratespiel läuft es ebenfalls gut: Der Kreuzlinger ist jeweils schnell beim Buzzer. Im dritten Wettkampf müssen die Teams im Pedalo einen Parcours befahren. Einer fährt blind, und einer darf nur Zeichen geben. Der Wettkampf dauert über die ganzen drei Sendungen.

Zwischen den Spielen gibt es viel Musik: Marquess, Linda Hesse oder die Hermes House Band treten auf. Die Musik kommt ab Konsole. Das ist egal, das Publikum klatscht begeistert mit. Genau wie es das Drehbuch vorschreibt. Dazwischen steht «Kiwi» mit Starkoch Martin Baudrexel in der Küche und lässt sich von ihm Tips geben.

«Es ist eine super Erfahrung, hier mitzumachen», sagt Andreas Schreiber, einer der Kreuzlinger Kandidaten. «Die Prominenten gehen sehr kollegial und natürlich mit uns um.» Der Wettkampf mache Spass. «Wir sind zwar alle im Wettkampf ehrgeizig, sonst aber sehr kameradschaftlich miteinander.»

Erstes Spiel: Die Team müssen mit Schubkarren Wasserbecher transportieren. (Bild: Andrea Stalder)

Erstes Spiel: Die Team müssen mit Schubkarren Wasserbecher transportieren. (Bild: Andrea Stalder)