Komplimente für die «Hohenalber»

Ganz Bussnang feierte die Vollendung der neuen Mehrzweckhalle. Am Einweihungsfest wurde das Geheimnis um den Namen des Bauwerks gelüftet. «Hohenalber» ist ein alter Flurname.

Rudolf Steiner
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Architekt Peter Büchel und die in Trachten gekleideten Ehrenmädchen lüften das Geheimnis um den Namen. (Bild: Rudolf Steiner)

Architekt Peter Büchel und die in Trachten gekleideten Ehrenmädchen lüften das Geheimnis um den Namen. (Bild: Rudolf Steiner)

BUSSNANG. Zahlreiche Gratulanten konnte Schulpräsident Hansjörg Schwenger am Einweihungsfest der neuen Mehrzweckhalle begrüssen. Der heutige Tag sei für die kleinen und grossen Bussnangerinnen und Bussnanger wie Geburtstag, Ostern und Weihnachten zusammen, sagte Peter Bär in seiner Gratulationsbotschaft, die er auch im Namen von Regierungsrätin Monika Knill an die Festgemeinde richtete. Der Chef des Kantonalen Amtes für Turnen und Sport muss es wissen, denn er ist jedes Jahr an mehreren Einweihungsfesten von kleinen und grösseren Turn- und Mehrzweckhallen dabei.

Optimale Bedingungen

«Mit der neuen Mehrzweckhalle wurden optimale Bedingungen für das Vereinsleben und die Förderung von Sport und Kultur geschaffen», lobte Bär das Bauwerk, an dem sich der Kanton mit einem sechsstelligen Betrag beteiligte. Nicht mit leeren Händen kam auch Gemeindeammann Ruedi Zbinden. Zusätzlich zum Baubeitrag von 200 000 Franken übernimmt die Politische Gemeinde die Kosten für den Bühnenvorhang, die Leinwand und einen professionellen Scheinwerfer. «Was lange währt, wird endlich besser», war das Motto von Architekt Peter Büchel, der im Namen aller beteiligten Firmen und Handwerker sprach.

Denn die Zeitspanne von den ersten Projekten bis zur Realisierung erstreckte sich über 20 Jahre. Als dann aber der Entscheid zum Bau einmal gefasst war, lief alles wie am Schnürchen. «Die Halle wurde in 13 Monaten erstellt, und die Bauarbeiten konnten planmässig vor den Sommerferien abgeschlossen werden», sagte der Weinfelder Architekt. Was noch fehlte, war ein passender Name. An der Einweihung wurde das Geheimnis um den Namen gelüftet.

Ursprüngliche Bezeichnung

«Hohenalber» heisst das mit viel Holz erstellte Bauwerk. Eine grosse Überraschung ist das nicht, denn beim Namen handelt es sich um die ursprüngliche Bezeichnung des Standortes des 150 Jahre alten Schulhauses, der aber in Vergessenheit geraten ist.

Unter der Leitung von Primarlehrer Peter Frischknecht hatten die Schüler grosse Plakate mit Turn- und Spielsymbolen aufgehängt. Dazu passend sangen sie den «Turnhallen-Boogie».