Kommunaler Richtplan beschäftigt Bevölkerung

ROMANSHORN. Es sind insgesamt 76 Eingaben zum kommunalen Richtplan eingegangen, dessen Entwurf in der Zeit zwischen 21. September und 19. November 2015 öffentlich auflag, teilt die Stadt mit.

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ROMANSHORN. Es sind insgesamt 76 Eingaben zum kommunalen Richtplan eingegangen, dessen Entwurf in der Zeit zwischen 21. September und 19. November 2015 öffentlich auflag, teilt die Stadt mit. Gut 60 Prozent der Eingaben kamen von Privaten, knapp 20 Prozent von Unternehmen und die übrigen Stellungnahmen von Körperschaften, Vereinen, Vereinigungen oder politischen Parteien.

44 Fragebogen ausgefüllt

Um die Eingaben zu erleichtern, wurden Fragebogen abgegeben. Insgesamt wurden 44 davon ausgefüllt zurückgegeben, schreibt die Stadt in der Mitteilung weiter. Die Beantwortung der Frage, ob und wie die Empfehlungen aus dem Workshopverfahren zu den Begegnungsräumen umgesetzt worden sind, habe sich als sehr anspruchsvoll erwiesen, wie die Rückmeldungen gezeigt hätten.

Die im Richtplantext-Entwurf festgehaltenen ortsspezifischen Absichten, die Festlegungen zu den öffentlichen Aussenräumen, die Aussagen zu den Nutzungen und zur Siedlungsentwicklung nach innen fanden deutlichen Zuspruch. Ziemlich kontrovers beurteilt wurden nach Angaben der Stadt hingegen die Festlegungen zum Verkehrssystem und zu den konkreten Handlungsanweisungen bezüglich öffentlicher Bauten und Anlagen.

Stadtrat wartet ab

Der Stadtrat hat die Eingaben noch nicht beraten, da die seit letztem Herbst laufende kantonale Vorprüfung des Richtplans noch nicht abgeschlossen ist und alsdann eine Gesamtschau über alle Anregungen und Einwendungen vorzunehmen sein wird, wie es in der Mitteilung heisst. Zu Details will sich die Stadt im jetzigen Zeitpunkt nicht äussern. (red.)