Kolpingtheater: Wenn die Käthi mit dem Seppi…

WEINFELDEN. Die Theatergruppe Kolping Amriswil gastierte in Weinfelden. Mit dem Volksstück «Gliich und gliich» begeisterte sie das Publikum.

Margrith Pfister-Kübler
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Seppi und Käthi, gespielt von Roland Ehm und Helene Kolb. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Seppi und Käthi, gespielt von Roland Ehm und Helene Kolb. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Für die Kolpingfamilie war der Besuch der Vorführung der Theatergruppe Kolping Amriswil Ehrensache. Rund 170 Leute haben Platz im katholischen Pfarreizentrum Weinfelden; es war voll besetzt. Erich Reischmann, Präsident der Kolpingfamilie Weinfelden – das Kolpingwerk ist ein internationaler katholischer Sozialverband – freute sich auch über Gäste aus Kreuzlingen, Amriswil, Frauenfeld und Flawil: «Die Verbundenheit funktioniert.»

Alles andere als Harmonie

Die Besucher brauchten ihren Entscheid definitiv nicht zu bereuen. Schnell war das Publikum mittendrin im Bauernhofgeschehen, wo alles andere als Harmonie herrschte zwischen den Realisten, Schöngeistern, den Verliebten, den Eifersüchtigen, den Braven und sonstigen Schlitzohren. Regisseur Pius Jäckle inszenierte gekonnt dieses Volksstück in drei Akten.

Höchstleistungen

Die einzelnen Rollen erforderten von allen Aktiven Höchstleistungen, besonders von Knecht Seppi, immer wieder Szenenapplaus auslösend, mit herrlicher Komik dargestellt von Roland Ehm, und Magd Käthi gespielt von Helene Kolb.

Tosender Applaus

Der Lohn fürs Ensemble war der tosende Beifall des begeisterten Publikums, darunter viele Kinder.

Die 11jährige Annanina Merz und die 13jährige Anna Häfner aus Weinfelden: «Uns gefällt es, weil es so lustig ist und wir hier viele Leute kennen.»

Regisseur Pius Jäckle.

Regisseur Pius Jäckle.

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