Kochen für mehr Gerechtigkeit

STEINACH. Am Suppentag in Steinach gab es nicht nur Suppe, sondern Chäshörnli mit Öpfelmues. Zu verdanken war das drei Jungköchen aus dem Firmkurs. Der Gewinn des Anlasses geht an das Projekt «Brasilien – Hunger nach Recht und Würde».

Fritz Heinze
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Pfarreileiterin Martha Heitzmann bedankt sich bei den drei Jungköchen Dominik Locher, Roger Hefti und Isidor Grau. (Bild: Fritz Heinze)

Pfarreileiterin Martha Heitzmann bedankt sich bei den drei Jungköchen Dominik Locher, Roger Hefti und Isidor Grau. (Bild: Fritz Heinze)

Zum ersten Mal fand der Suppentag in Steinach unter der neuen Bezeichnung «Essen für alle – für alle essen» statt. Die Teilnehmer konnten zudem ein neues Menu geniessen: «Chäshörnli mit Öpfelmues» stand auf der Karte. Im Nachgang fand sich eine Vielfalt an verschiedenen Desserts zur Auswahl. Zu verdanken war dies den Firmlingen. Mit den Jungköchen Isidor Grau, Dominik Locher und Roger Hefti, sie alle stehen am Ende ihrer Ausbildungszeit, konnten drei Teilnehmer aus dem Firmkurs für die Kochaufgabe gewonnen werden.

Freud und Leid

Den Gewinn der Veranstaltung spendet die Kirchgemeinde dem Projekt «Brasilien – Hunger nach Recht und Würde». Das Thema ist brisant, denn das südamerikanische Land putzt sich für die Fussball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer heraus. Der Bau der neuen Sportstätten verursachte jedoch für viele Menschen in den betreffenden Regionen grosses Leid. In diesem Zusammenhang stellte Pfarrerin Sabine Rheindorf in ihrer Predigt die Frage: «Was können wir zur Lösung der anstehenden Probleme beitragen?» Gleiche Überlegungen machten auch die Macher des Films, der im Anschluss an das Essen gezeigt wurde, «Land ohne Menschen – Menschen ohne Land».

Plakate zum Thema Fussball

Die Vorbereitung zum Suppentag bewegt sich ebenfalls in dieser Richtung. In den einzelnen Klassen wurden im Religionsunterricht Plakate zum Thema Fussball-WM in Brasilien und deren Folgeerscheinungen erstellt.