Koch: «Noch nie so zuversichtlich»

Die Peregrina-Stiftung ist nur für die Unterbringung und Betreuung der Asylsuchenden in den sechs kantonalen Durchgangsheimen zuständig, sagt Leiterin Susanne Höllwarth. Die Stiftung habe «keine beratende Funktion im Asylverfahren». Sie verweise auf die Rechtsberatung.

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Regierungsrat Bernhard Koch. (Bild: Reto Martin)

Regierungsrat Bernhard Koch. (Bild: Reto Martin)

Die Peregrina-Stiftung ist nur für die Unterbringung und Betreuung der Asylsuchenden in den sechs kantonalen Durchgangsheimen zuständig, sagt Leiterin Susanne Höllwarth. Die Stiftung habe «keine beratende Funktion im Asylverfahren». Sie verweise auf die Rechtsberatung. Diese selektioniere gut und streue den Klienten keinen Sand in die Augen, wenn ein Gesuch aussichtslos sei. Regierungsrat Bernhard Koch zeigt sich als glühender Verfechter dieses «Modells Holland». Er spricht von 60 bis 70 Personen, die dem Thurgau monatlich vom Bund zugewiesen würden. «Die werden uns zugeteilt und stehen dann einfach vor der Türe.» Finanzielle Anreize gebe es keine. Wer behaupte, Asylsuchende seien bessergestellt als Sozialhilfeempfänger, erzähle Märchen. Einen guten Job mache Simonetta Sommaruga, lobt der CVP-Regierungsrat die SP-Bundesrätin: «Sie hat Wort gehalten, dass die Verfahren beschleunigt abgewickelt werden.» Er sei, sagt Koch, «noch nie so zuversichtlich gewesen wie jetzt, dass das System, das wir jetzt gemeinsam im Begriffe sind aufzubauen mit den Grosszentren bis 2017, schnellere Verfahren bringt.» Mit der Folge, dass die Zuteilungen auf die Kantone abnehmen und damit auch die Gemeinden entlastet werden. (me)

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