Knöpflihöck wird erweitert

Mit 55 Kindern ist die Spielgruppe Romanshorn voll ausgelastet. Trotzdem muss der Verein zusätzliches Geld auftreiben – unter anderem wegen gestiegener Mietkosten.

Markus Bösch
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romanshorn. Vier Spielgruppenleiterinnen und der Vereinsvorstand sind verantwortlich für das Funktionieren der Romanshorner Spielgruppe. An der Jahresversammlung stellte Präsidentin Pia Breitenbach die Leiterinnen Regula Hablützel, Sandra Jonischus, Vera Kirchner und Elena Rohn vor. Gleichzeitig wurde sie bestätigt. Ingrid Meier, Claudia Risi, Regula Hablützel und Max Amherd verbleiben im Vorstand.

Integration fördern

«Wir sind bis auf den letzten Platz voll. Unsere Spielgruppen werden von 55 Kindern besucht», sagte Pia Breitenbach. Die Verantwortlichen seien darauf bedacht, dass in jeder Gruppe mindestens die Hälfte aller Kinder deutschsprachig seien. «Das fördert die Integration der Fremdsprachigen», hielt Breitenbach fest.

Kaffee und Gespräche

Weiter gab es Informationen zu einer Neuerung. Zurzeit wird der Knöpflihöck von 10 bis 15 Müttern und ihren Kindern aufgesucht. Ab den kommenden Sportferien wird dieser Treffpunkt zu einem sogenannten Knöpflihuus erweitert: Mütter können sich dort zu Kaffee und Gesprächen treffen, während sich ihre Kinder beim Spielen und Basteln vergnügen – wie bis anhin. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geboten, Kinder ab zwei Jahren in die Obhut einer Spielgruppenleiterin und einer Knöpflifrau zu geben. Im Februar ist das Angebot am 4., 18. und 25. des Monats verfügbar, jeweils von 15 bis 17 Uhr.

Am Klausmarkt präsent

Claudia Risi informierte über die Babysitter-Vermittlung. «Im Moment übersteigt das Angebot die Nachfrage», sagte sie. Die Rechnung 07/08 schliesst, auch wegen höherer Mietkosten, mit einem Defizit von 3825 Franken. Dadurch wird das Vermögen geschmälert. «Auch das Budget des kommenden Jahres weist mit 3584 Franken ein Minus auf. Wir müssen zusätzliches Geld auftreiben. Die Elternbeiträge sollen auf einem tragbaren Niveau belassen werden», erklärten Kassierin und Präsidentin. Der Primarschule wurde gedankt für die 18 000 Franken, mit der sie die Spielgruppe unterstützt. Mit einem Stand am Klausmarkt werden die engagierten Frauen das Ihre dazu beitragen, um die Finanzen des Vereins aufzubessern.

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