Knallrotes Gummiboot legt ab

Am Kindermaskenball in Sitterdorf feiern hundert Kinder aus Sitterdorf, Bischofszell und Hohentannen buntkostümiert die fünfte Jahreszeit.

Monika Wick
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Treiben's bunt und ausgelassen: Fasnachtsbutze im Pfarreisaal. (Bild: Monika Wick)

Treiben's bunt und ausgelassen: Fasnachtsbutze im Pfarreisaal. (Bild: Monika Wick)

SITTERDORF. Übermütig rennt die grosse Kinderschar ausgelassen herum, wickelt sich in bunte Luftschlangen ein oder versucht in einem Spiel die am Gegenüber angebundenen Ballone zu zerplatzen. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich am dritten von Monika Rohner und ihrem Team organisierten Kindermaskenball im Pfarreisaal der katholischen Kirche in Sitterdorf.

DJ Muck macht Stimmung

Aus den Lautsprechern dröhnen bekannte Melodien wie «Das knallrote Gummiboot» oder «Polonäse Blankenese», aufgelegt von DJ Muck alias Markus Rohner. Unter der an der Saaldecke hängenden fasnächtlichen Dekoration jagen bewaffnete Räuber ausserirdische Lebensformen, Clowns spielen mit Schmetterlingen oder Mickey Mouse tanzt mit einem kleinen Bären. «Wir hoffen, dass wir den Kindermaskenball nun im jährlichen Turnus durchführen können», sagt Monika Rohrer.

«Das Popcorn schmeckt gut»

«Ausserdem wäre es schön, wenn immer wieder neue Eltern mit jüngeren Kindern bei der Organisation mithelfen würden», wünscht sich die zweifache Mutter. Befürworten würde das sicher die sechsjährige Sarah Erni aus Bischofszell. Zusammen mit ihrer fünf Jahre älteren Schwester Selina besucht sie als Clown verkleidet den Maskenball. «Es ist cool hier, und das Popcorn schmeckt gut», sind sie sich einig. Dem stimmt Giulia Cavaliere zu. «Ausserdem finde ich es lässig, die Luftschlangen auszublasen», schwärmt die elfjährige Bischofszellerin. Und werden die kleinen Fasnächtler einmal von Hunger oder Durst geplagt, dürfen sie sich am reichhaltig gedeckten Buffet bedienen. Momentan kommt der Kindermaskenball ohne Sponsorengelder aus.

Ein kleines Eintrittsgeld

Der Aufwand wird mit dem kleinen Eintrittsgeld bestritten. «Viele Eltern unterstützen uns ausserdem mit dem Backen von Kuchen für den Zvieri, und die Dekoration stammt von einer Geburtstagsfeier. Wir haben sie geschenkt bekommen», freut sich Monika Rohner.

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