Kleine Schar schaut vorbei

Der öffentliche Informationsanlass der Betreiberin Cellere AG zur Kiesgrubenerweiterung erhielt wenig Beachtung.

Rudolf Steiner
Merken
Drucken
Teilen
Planer Roger Piberauer lauscht am Informationsanlass zur Kiesgrube dem Votum eines Teilnehmers. (Bild: Rudolf Steiner)

Planer Roger Piberauer lauscht am Informationsanlass zur Kiesgrube dem Votum eines Teilnehmers. (Bild: Rudolf Steiner)

Kaum sind die Aufregung und die ersten Protestaktionen gegen den geplanten Windenergiepark in Wuppenau etwas abgeflaut, müssen sich die Einwohner schon mit der geplanten Vergrösserung der Kiesgrube im Gebiet Grosswies beschäftigen. Dort will die Cellere AG ihre Grube um rund 2,2 Hektar vergrössern und in den kommenden 16 Jahren eine knappe halbe Million Kubikmeter Kies abbauen.

Dazu muss das betreffende Gebiet Grosswies umgezont werden. Über diese Zonenplanänderung entscheiden die Stimmberechtigten von Wuppenau voraussichtlich an der Gemeindeversammlung im März, derzeit liegen die Pläne auf der Gemeinde auf, noch bis Mitte Dezember. Deshalb haben die Verantwortlichen der Cellere AG am Samstag zu einem Informationsanlass für die Öffentlichkeit geladen. Gross war das Interesse indes nicht, nur eine Handvoll Wuppenauer fand den Weg zur Veranstaltung. Sie liessen sich von Vertretern der Cellere AG, den beteiligten Planern und der Gemeindebehörde vor Ort informieren.

Gemeinde unterstützt den Ausbau der Kiesgrube

Wie Gemeindepräsident Martin Imboden am Infoanlass betonte, steht der Gemeinderat dem Projekt positiv gegenüber. Die Vertreter der Betreiberfirma betonten, dass der Kiesabbau zum Schutze der betroffenen Anwohner nur in den Wintermonaten Oktober bis März stattfinden würde und das Bearbeiten des Materials, das sogenannte Brechen, von November bis Februar während maximal 40 Tagen.

Zwei Gäste äusserten sich kritisch wegen der zu erwartenden Lärmimmissionen durch den Abbau, das Brechen und den Abtransport des Kieses.