Kleiderverkauf erbringt gegen 3000 Franken

ROMANSHORN. Gaby Gisel vom Romanshorner Kleidergeschäft Max the Store hat in den letzten Wochen unter dem Eindruck der Flüchtlingstragödie in Europa Kleider, Schuhe und Accessoires gesammelt, die sie am Samstag verkaufte. Der Erlös beläuft sich genau auf 2849.20 Franken.

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Viel Betrieb beim Kleiderverkauf am Samstag. (Bild: Luisa Gomringer)

Viel Betrieb beim Kleiderverkauf am Samstag. (Bild: Luisa Gomringer)

ROMANSHORN. Gaby Gisel vom Romanshorner Kleidergeschäft Max the Store hat in den letzten Wochen unter dem Eindruck der Flüchtlingstragödie in Europa Kleider, Schuhe und Accessoires gesammelt, die sie am Samstag verkaufte. Der Erlös beläuft sich genau auf 2849.20 Franken.

Das Geld spendet Gisel vollumfänglich dem Hilfswerk Caritas. Dieses leistet in drei Camps in Serbien und an anderen Orten entlang der so genannten Balkanroute Soforthilfe und ist auch in Syrien, Jordanien, in Irak und in Libanon präsent.

Sofort wieder machen

Gisel ist zufrieden mit dem Ergebnis – auch wenn sie sich insgeheim angesichts des grossen Elends noch mehr erhofft hatte. Die meisten Kleidungsstücke seien aber zu einem tiefen Preis zwischen einem und drei Franken über den Ladentisch gegangen.

Trotzdem: «Ich würde es sofort wieder machen», sagt Gisel. Die grosse Solidarität der Bevölkerung zu spüren sei eine schöne und bereichernde Erfahrung gewesen. «Ich danke allen Helfern, Kleiderspendern und Käufern.»

Heilsarmee nimmt den Rest

Die Kleider und Schuhe, die liegen blieben, gibt sie einerseits direkt an zehn Flüchtlinge aus Eritrea in Romanshorn weiter, den Rest an die Heilsarmee in St. Gallen. (lgo)