Klänge und nachdenkliche Worte zum Jahresbeginn

WEINFELDEN. Max Vögeli musste den Wein nicht alleine trinken. Gegen 150 Gäste halfen dem Gemeindeammann gestern mittag gerne bei dieser schönen Aufgabe am Neujahrsapéro der Gemeinde Weinfelden.

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Das Bläserquartett der Sekundarschule spielt am Neujahrsapéro der Gemeinde Weinfelden im Rathaussaal. (Bild: Mario Testa)

Das Bläserquartett der Sekundarschule spielt am Neujahrsapéro der Gemeinde Weinfelden im Rathaussaal. (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. Max Vögeli musste den Wein nicht alleine trinken. Gegen 150 Gäste halfen dem Gemeindeammann gestern mittag gerne bei dieser schönen Aufgabe am Neujahrsapéro der Gemeinde Weinfelden. In seiner kurzen Rede ging er auf die drei W bei Internetadressen im World Wide Web ein, interpretierte diese jedoch um. «Wasser, Wohnung und Wärme – für uns eine Selbstverständlichkeit, weltweit ein grosses Problem», sagte Vögeli.

Auf nationaler und lokaler Ebene habe im vergangenen Jahr vor allem die Zuwanderung viel zu reden gegeben – nicht nur die der Menschen. «Ganz ohne Asylgesuch ist die Kirschessigfliege bei uns eingewandert, gleich wie auch der Buchsbaumzünsler oder die Tigermücke.» Ähnlich bedrohlich sei es auch beim Thema Fremdsprachen zu und her gegangen im vergangenen Jahr.

Musikalisch umrahmte das Bläserquartett der Begabtenförderung Musik den Neujahrsapéro. Bis die Gemeindemitarbeiter nach Vögelis Worten alle Gläser mit Wein gefüllt hatten, durften die vier Weinfelder Sekundarschüler fünf Stücke zum besten geben und ernteten grossen Applaus für ihr Spiel. (mte)