Kirchgemeinde spart Geld

MÄRSTETTEN. Freudige Überraschung an der Versammlung von Evangelisch-Märstetten: Die Kirchenrenovation fällt um einen Viertel günstiger aus als geplant.

Werner Lenzin
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Präsident Martin Rutschmann, Pflegerin Doris Boltshauser und der Liegenschaftenverantwortliche Beat Osterwalder. (Bild: Werner Lenzin)

Präsident Martin Rutschmann, Pflegerin Doris Boltshauser und der Liegenschaftenverantwortliche Beat Osterwalder. (Bild: Werner Lenzin)

45 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger von Evangelisch-Märstetten genehmigten am Sonntag einstimmig das Budget. Der Steuerfuss bleibt auf 22 Prozent. Mit einer erfreulichen Mitteilung konnte Beat Osterwalder, Ressortverantwortlicher Liegenschaften, aufwarten. Für die nun abgeschlossene Renovation der Kirche war ein Kredit von 200 000 Franken bewilligt worden. «Nachdem alle Rechnungen vorliegen, können wir mitteilen, dass die Renovation 154 130 Franken kostet.» Vom Kanton und der Politischen Gemeinde Märstetten sind 50 000 Franken zu erwarten. «Somit werden die Rückstellungen mit 100 000 Franken belastet.»

Kita-Darlehen zugestimmt

Eine lebhafte Diskussion entzündete sich am Antrag der Kirchenvorsteherschaft, die Kindertagesstätte Biberburg, die im Herbst ihren Betrieb im alten Kindergarten der Schulanlage Regelwiesen aufgenommen hatte, mit einem Darlehen von 10 000 Franken zu unterstützen. Nach einem eher harzigen Start mit fünf Kindern sind für den kommenden Monat 17 Kinder angemeldet, was einen deutlichen Aufwärtstrend anzeigt. Ein Kirchbürger wandte sich vehement gegen dieses Darlehen, während Kirchenpräsident Martin Rutschmann betonte: «Für die heutigen Familienstrukturen ist eine Kindertagesstätte notwendig, damit die Kinder in einem vernünftigen Umfeld betreut werden können.» Drei Kirchbürgerinnen argumentierten für die Wichtigkeit dieses Anliegens. Schliesslich wurde dem Antrag der Kirchenvorsteherschaft, dem Verein Kita Biberburg ein zinsloses Darlehen als Starthilfe von 10 000 Franken zu gewähren, mit der grossen Mehrheit von 35 Stimmen zugestimmt.

Kirchenpfleger gesucht

Im Zusammenhang mit ihrem Wegzug tritt Ruth Burkhart als Mitglied der Kirchenvorsteherschaft zurück. Die jetzige Pflegerin, Doris Boltshauser, möchte ihre Behördenarbeit künftig in Richtung Diakonie legen.

Claudia Leuenberger übernimmt das Aktuariat von Christian Tobler. Gesucht werden Personen, welche bereit wären, das Amt der Kirchenpflege zu übernehmen, wie an der Versammlung zu erfahren war.