Kirche will zusammenwachsen

Die Katholische Kirchgemeinde Bischofszell rechnet für 2016 mit einem ausgeglichenen Budget. Der Steuerfuss bleibt bei 24 Prozent.

Erwin Schönenberger
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Die Antoniuskapelle in Hauptwil bekommt einen neuen Anstrich. (Bild: Georg Stelzner)

Die Antoniuskapelle in Hauptwil bekommt einen neuen Anstrich. (Bild: Georg Stelzner)

BISCHOFSZELL. Die Katholische Kirchgemeinde Bischofszell, zu der nun neben Hauptwil auch St. Pelagiberg gehört, ist auf gutem Weg in die Zukunft, betonte Präsident Thomas Diethelm an der Budgetversammlung vom Sonntag. 85 Kirchbürger nahmen an der Versammlung in der Pelagiuskirche teil.

Das ausgeglichene Budget 2016 rechnet bei Einnahmen und Ausgaben von knapp 1,5 Millionen Franken mit einem minimen Vorschlag von 1810 Franken, und dies, obschon bei den Steuereinnahmen ein Rückgang zu erwarten ist. Der Steuerfuss bleibt bei 24 Prozent.

Erfreulicher Start

Erfreulich hat sich die Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchgemeinde Sitterdorf entwickelt. Dank einer Mediation konnte eine gute Vereinbarung für die Zukunft gefunden werden. Dies ist umso wichtiger, als die Sitterdorfer Kirchgemeinde zum Seelsorgeverband Bischofsberg gehört und sich auch finanziell daran beteiligt. Das «Wir-Gefühl» soll innerhalb der ganzen Gemeinde gestärkt werden. Dies umso mehr, als es immer schwieriger wird, in den Aussenpfarreien Leute für die pastorale Mitarbeit zu gewinnen. Zu diesem Gefühl sollen verschiedene Aktivitäten beitragen wie ein Newsletter, Windfahnen mit dem Logo des Pastoralraums und die Verstärkung der Jugendarbeit. Für die Jugendlichen stehen ab sofort zusätzliche Räume im Estrich der Stiftsamtei zur Verfügung.

Bedarfsabklärung läuft

Wie in der Umfrage zu erfahren war, beschäftigt sich die Kirchenvorsteherschaft auch mit der künftigen Gestaltung der Stiftsamtei. Momentan läuft dazu eine Bedarfsabklärung, wie Thomas Diethelm erklärte.

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