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Kirchbürger setzen Pfarrwahlkommission ein

Christof Lampart
Die zehnköpfige Kommission sucht nach einem neuen Pfarrer. (Bild: Christof Lampart)

Die zehnköpfige Kommission sucht nach einem neuen Pfarrer. (Bild: Christof Lampart)

Zihlschlacht Pfarrer Jürgen Neidhart wird auf Ende Januar 2019 pensioniert. Deshalb sucht die Evangelische Kirchgemeinde Sitterdorf-Zihlschlacht einen Nachfolger.

In nicht einmal mehr einem ganzen Jahr, nämlich Ende Januar 2019, wird der langjährige Pfarrer Jürgen Neidhart in Pension gehen. Die Evangelische Kirchgemeinde Sitterdorf-Zihlschlacht macht sich deshalb daran, die Nachfolge zu regeln. Die ersten Schritte wurden im Rahmen der ordentlichen Kirchgemeinde- versammlung unternommen, welche am Sonntagvormittag, im Anschluss an den Gottesdienst, in der Kirche von Zihlschlacht stattfand.

Der Pfarrwahlkommission gehören zehn Personen, je fünf Frauen und Männer, an. Präsidiert wird das Gremium durch den Präsidenten der Kirchenvorsteherschaft, Beni Huber (Zihlschlacht). Die weiteren Mitglieder sind: Doris Bürgi, Silvana Breu, Philipp Manales, Roberto Stäheli (alle Zihlschlacht), Sara Signer, Jürg Röthlisberger (beide Hohentannen), Claudia Roth (Unteregg) und Marco Brunner (Riet). Sie alle wurden deutlich, mit einem Ja-Stimmenanteil von 55 bis 58 Stimmen, gewählt.

Wie Huber erklärte, wird Jürgen Neidhart allerdings bis Ende April 2019 noch als Pfarrer in der Kirchgemeinde tätig sein. «So kann er noch das Konfirmandenjahr abschliessen, was wir sehr gut finden», sagte Huber.

Ersatzwahl für die Synode

Eine Ersatzwahl gab es in die Synode des Kantons Thurgau, tritt doch nach acht Jahren Ernst Ehrbar per Ende Mai 2018 zurück. Die Kirchbürger wählten mit 58 Ja und ohne Gegenstimme den ehemaligen Kirchenprä- sidenten von Sitterdorf-Zihlschlacht, Christian Eggenberger, zu Ehrbars Nachfolger.

Höchst erfreulich schloss die Rechnung 2017 ab, konnte doch Pflegerin Doris Bürgi einen grösseren Überschuss als budgetiert vermelden. Anstatt 4500 Franken betrug der Ertragsüberschuss 65500 Franken. Die Besserstellung um 60000 Franken sei vor allem auf massiv höhere Kirchensteuererträge (plus 50000 Franken), aber auch auf einige Minderausgaben zurückzuführen. Die Versammlung hiess die Rechnung 2017 ebenso gut, wie auch die Gewinnverwendung des Überschusses: 30000 Franken wurden auf das Konto «Vorfi- nanzierung Bauten» verbucht, 35500 Franken dem Eigenkapital zugewiesen, das sich nun auf 140100 Franken beläuft.

Steuerfuss um zwei Prozentpunkte gesenkt

Aufgrund der guten finanziellen Basis beantragte die Kirchenvorsteherschaft, den Steuerfuss um zwei Prozentpunkte auf 26 Prozent zu senken. Der für 2018 budgetierte Aufwandüberschuss von 14100 Franken lasse sich verkraften, erklärte Huber. Zudem sei die Kirchenvorsteherschaft der Meinung, dass man als Behörde keine Reichtümer äufnen müsse, sondern primär darauf schauen müsse, dass die Ausgaben gedeckt seien. Das Budget 2018 und die Steuerfusssenkung wurden einstimmig befürwortet.

Christof Lampart

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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