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KEMMENTAL: Ihren König hat sie schon gefunden

Deborah Neuhaus ist auf einem Obstbaubetrieb in Hugelshofen aufgewachsen. Am Samstag möchte die 23-Jährige die neue Thurgauer Apfelkönigin werden. Nebenbei plant sie ihre Hochzeit.
Nicole D’orazio
Deborah Neuhaus strahlt in ihrem roten Abendkleid. (Bild: PD)

Deborah Neuhaus strahlt in ihrem roten Abendkleid. (Bild: PD)

Nicole D’Orazio

nicole.dorazio@thurgauerzeitung.ch

Ihr Vater ist ein grosser Fan der Thurgauer Apfelkönigin und verfolgt die Wahlen seit Jahren mit. Deborah Neuhaus nimmt dieses Mal selber teil und macht ihrem Vater damit eine grosse Freude. «Die Apfelkönigin war in unserer Familie immer wieder Thema, auch ob ich mich mal anmelden soll», erzählt die 23-Jährige aus Hugelshofen im Kemmental. «Den Ausschlag gegeben hat mein Verlobter Stefan, der mich ermuntert hat, mich zu bewerben. Auch weil ich nun gerade meine Weiterbildung abgeschlossen habe.» Nach der Lehre im Detailhandel als Papeteristin hat Deborah Neuhaus das höhere Wirtschaftsdiplom erlangt und arbeitet seit zwei Jahren im kaufmännischen Bereich.

Die Blondine wäre sehr gerne die Apfelbotschafterin für ein Jahr. Mit dem runden Obst kennt sie sich bestens aus. Denn sie ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb, der auf Äpfel spezialisiert ist, aufgewachsen. «Ich bin sozusagen in der Obstplantage gross geworden», sagt sie und lacht. Beruflich sei das jedoch nie eine Option für sie gewesen. Den Hof habe mittlerweile ihr ältester Bruder übernommen.

Im kommenden März steht die Hochzeit an

Am Amt der Apfelkönigin reizt Deborah Neuhaus, dass sie viele neue Leute und auch neue Orte kennen lernen würde. «Das wäre sehr spannend.» Sie ist sich bewusst, dass sie viel unterwegs sein würde, worauf sie sich freut. Einzig im kommenden März wäre sie nicht immer einsatzbereit. Denn dann heiratet sie ihren ­Stefan und benötigt natürlich noch Zeit zur Vorbereitung. «Die Organisatoren der Wahl wissen aber Bescheid.»

Sie gönnt den Sieg auch jeder anderen

Das Casting und die Wahl zur ­Apfelkönigin seien für sie ein ­besonderes Erlebnis, sagt die ­Hugelshoferin. «Zusammen mit den anderen Kandidatinnen habe ich eine tolle Zeit verbracht.» Alle seien nett und wären ihrer Meinung nach alle geeignet als Apfelkönigin. Sie würde es deswegen jeder gönnen, egal wer sich das Krönchen holt. «Wenn es nicht reicht, bin ich nicht traurig», meint sie. Dass der Final am kommenden Samstag an der Olma stattfindet, hat sie speziell zur Teilnahme motiviert. «Ein Teil meiner Familie und ein paar Freunde begleiten mich», freut sich Deborah Neuhaus. Nervös ist sie noch nicht. Ihr Vater wahrscheinlich umso mehr.

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