Keine Station wie die andere

Am Samstag lud Altnau Bewohner und Gäste zur Entdeckungsreise durchs Dorf ein. Das siebte «Chrüz und Quer» bot einen bunten Mix regionaler Besonderheiten.

Hana Mauder Wick
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Alessia und Selina Arnold besuchen Bettina Pfiffner in ihrem Näh-Werk. (Bild: Hana Mauder Wick)

Alessia und Selina Arnold besuchen Bettina Pfiffner in ihrem Näh-Werk. (Bild: Hana Mauder Wick)

ALTNAU. Ein Blick auf das mit 30 Punkten markierte Programm stellt den Betrachter vor die Qual der Wahl. Der Name ist Programm: Das «Chrüz und Quer» lädt dazu ein, das Leben im Dorf zu entdecken. Familien können einen besonderen Tag erleben, erklärt Susanne Braun den Anspruch des «Chrüz und Quer». «Ohne viel Geld auszugeben.» Fühlen, Erfahren, Erleben, Eintauchen, Anfassen, Basteln. Jede Station in nur einem Tag abzuhaken, ist ein hoher Anspruch. «Am besten man sucht sich einige Punkte heraus und besucht sie dann gezielt», sagt die Mitinitiantin und schmunzelt. So entstehen im Garten ihres Töpferateliers allerlei phantastische Geschöpfe. «Das ist eine Blaumeise mit Glubschaugen», verrät der 12jährige Derek Ainscow mit Blick auf sein Werk.

Chrüz und Quer

Das «Chrüz und Quer» versteht sich auch als Plattform für (Kunst-)Handwerk, Gastronomie und Gewerbe mit Lokalkolorit. Zum Beispiel zeigt Bettina Pfifner in ihrem Nähwerk, was sich alles mit Nadel, Faden und Nähmaschine bewerkstelligen lässt, und Wissenswertes über die Handwollfärberei. Vor dem Haus kann man auf einem Flohmarkt stöbern. Fingerfertigkeit stellen dort Selina und Alessia Arnold unter Beweis: «Wir verkaufen Perlenherzchen», sagen die Zwillinge in ihrem Verkaufsstand zwischen Wollknäueln und Teddybären-Koffer.

Wackeltiere und Ohreschlüfer

Vor der Tierarztpraxis versuchen sich kleine Besucher am Wackeltier-Workshop. Flora und Fauna des Rütiweihers gehören zu den Hauptakteuren am östlichsten Zipfel des Dorfes. Der Natur- und Vogelschutzverein Altnau bietet von Streifzügen durch die Natur, einem Blick durchs Fernrohr bis zum Bau eines Ohrwurmdomizils Einblicke in die Natur. Dafür, dass man eine Station besucht hat, erhält jeder einen Stempel auf der Karte. Sechs davon berechtigen zur Wettbewerbsteilnahme.