Keine neue Lösung fürs Grüngut

Die Gemeindeversammlung von Wigoltingen genehmigte die Rechnung und zwei Einbürgerungsgesuche. Die Entsorgungsgebühren kamen nicht zur Sprache.

Raffael Müller
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WIGOLTINGEN. 49 der stimmberechtigten Einwohner der Gemeinde Wigoltingen trafen sich am Dienstagabend zur Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Wigoltingen. Laut Frau Gemeindeammann Sonja Wiesmann entspricht das einer Stimmbeteiligung von drei Prozent. Zehn Traktanden standen an, darunter die verschiedenen Rechnungen und zwei Einbürgerungsgesuche.

Die Abstimmung über die Entsorgungsgebühr für Grüngut, welche schon länger ein Thema ist, sei auf die nächste Versammlung verschoben worden, sagte Wiesmann. Auf der Einladung fehlte das Traktandum, trotzdem hatte die Gemeinde im voraus mit einem Flugblatt dazu aufgerufen, an der Versammlung seine Meinung zum Thema zu äussern.

Höhere Steuereinnahmen

Die Rechnung 2012 mit einem Gewinn von 330 000 Franken genehmigten die Anwesenden einstimmig und diskussionslos. Das Plus wird zum grössten Teil für Abschreibungen verwendet. «Der Gewinn ist vor allem durch höhere Steuereinnahmen zu begründen», sagte Wiesmann. Die Steuerkraft sei mittlerweile wieder fast so hoch wie beim Höchststand im Jahr 2008. Die Schulden der Gemeinde konnten verringert werden.

Die Rechnung der Wasserversorgung und des Elektrizitätswerkes Wigoltingen schlossen beide im Plus und wurden von den Anwesenden einstimmig angenommen (siehe Kasten). Sonja Wiesmann fügte an, dass nur 0,1 Rappen pro Kilowattstunde der Stromkosten vom Elektrizitätswerk verursacht seien. Es könne den Preis deshalb nicht massgebend beeinflussen.

Drei Personen eingebürgert

Die aus Mazedonien stammenden Djilvezije Djaferi-Fazliji und ihr Sohn Mirand, welche die Schweiz als ihren Lebensmittelpunkt angeben, bürgerten die Versammlungsteilnehmer mit 38 Ja-Stimmen ein. Der pensionierten Italiener Pasquale Tamburri, dessen Frau und Kinder das Bürgerrecht bereits haben, erhielt gar 44 Ja-Stimmen auf sein Einbürgerungsgesuch.

Vize-Gemeindeammann Peter Roth informierte über die Kugelfangsanierungen in Wigoltingen und Illhart, welche fast beendet seien. Abschliessend gab Sonja Wiesmann noch Erklärungen zu der neuen Gefahrenkarte ab, die die Gemeinde vom Kanton erhalten hat. Ausschnitte der Karte konnten beim anschliessenden Apéro angeschaut werden.