Kein Mangel an guten Ideen

SULGEN. In der dritten Klasse widmen sich die Sekundarschüler am Befang während einer Woche einem Projekt. Sie bereiten sich so auf das Berufsleben vor.

Hannelore Bruderer
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An einer Ausstellung zeigen die Schüler ihre Arbeiten. (Bild: Hannelore Bruderer)

An einer Ausstellung zeigen die Schüler ihre Arbeiten. (Bild: Hannelore Bruderer)

Gleich in mehreren Räumen zeigten die Schüler der Sekundarschule Befang, was sie in ihrer Projektwoche geleistet hatten. Ein Lattenrost auf Tennisbällen, ein Bett aus Dachbalken, ein selbst verfasster Krimi, ein renoviertes Zimmer und ein frisch gestalteter Musikprobenraum sind eine kleine Auswahl der Projekte, jedes fein säuberlich in einem gebundenen Dossier dokumentiert.

Für Arbeit fünf Tage Zeit

Während einer Woche setzten sich die Schüler der dritten Oberstufe in Theorie und Praxis mit einem Projekt auseinander. Es musste selbständig entwickelt und ausgeführt werden. Die Woche diente der Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule.

Die Lehrpersonen Martina Haab und Urs Müller begleiteten die Woche. Sie sind sich bewusst, dass die Spiesse an der Projektwoche nicht für alle Jugendlichen gleich lang sind. «Jugendlichen, die Hobbies pflegen und ihre Freizeit aktiv gestalten, fällt es erfahrungsgemäss leichter, gute Ideen zu entwickeln und diese während der fünf vorgegebenen Tagen umzusetzen», gibt Urs Müller zu bedenken.

Unterschiede gibt es auch bei der persönlichen und materiellen Unterstützung durch das Elternhaus. Dennoch würden alle Schüler von der Projektwoche profitieren, wenn auch auf unterschiedliche Weise, ist Martina Haab überzeugt.

Gut besuchte Ausstellung

Gefreut haben sich die Lehrpersonen über das grosse Interesse an der Ausstellung, zu der Eltern, Grosseltern und Geschwister eingeladen waren. Damit drückten die Besucher ihre Wertschätzung aus, und das bedeutet den Jugendlichen viel.

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