Kapazität soll bis 2035 reichen

Die Kläranlage in Scherzingen stösst an ihre Grenzen. Sie wird nun um einen Drittel erweitert. Die Investitionssumme beläuft sich auf 11,4 Millionen Franken.

Nicole D'orazio
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Freuen sich über den ARA-Baustart: Ciril Schmidiger, Erich Brunner, René Walther (stehend, v. l.), Fredy Danner und Bruno Füllemann. (Bild: Nicole D'Orazio)

Freuen sich über den ARA-Baustart: Ciril Schmidiger, Erich Brunner, René Walther (stehend, v. l.), Fredy Danner und Bruno Füllemann. (Bild: Nicole D'Orazio)

SCHERZINGEN. «Der Ausbau ist dringend nötig», sagt Erich Brunner, Präsident des Abwasserzweckverbandes Münsterlingen. «Deswegen bin ich sehr froh, dass die Bauarbeiten nun losgehen.» Der Spatenstich für den Ausbau der Kläranlage Rietwiesen in Scherzingen erfolgte am Mittwoch. Seit Mai 2011 sei man mit den Planungen für die Erweiterung beschäftigt. Nach einer Betriebsanalyse habe sich schnell herausgestellt, dass Handlungsbedarf besteht. Die Investitionssumme beläuft sich auf 11,4 Millionen Franken. «Kostenmässig sind wir auf Kurs. Wir haben derzeit 50 Prozent der Aufträge erteilt», sagt Brunner.

Man sei in der Planung schnell vorwärts gekommen, auch wenn fünf Jahre einem doch eher lange erscheinen, sagt Fredy Danner von der Hunziker Betatech, der Gesamtleiter des Projekts. «Es ist hier aber ausnahmslos schnell gegangen. Das ist auch der Verdienst der Bauherrschaft.» Die Kläranlage wird von der Kapazität her um einen Drittel erweitert. «Das sollte dann bis 2035 reichen, wenn sich die Region und die Einwohnerzahlen so weiterentwickeln wie bisher», sagt Danner. Sollte man wieder an Kapazitätsgrenzen stossen, bestehe eine Option für ein weiteres Becken. «Läuft alles gut, sollte die erweiterte Kläranlage Ende 2017/Anfang 2018 in Betrieb gehen», meint Danner.

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