Kanton hilft weiter bei Konfliktbewältigung

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Das kantonale Departement für Inneres und Volkswirtschaft ist in den Fall Salenstein nach wie vor involviert. Generalsekretär Andreas Keller sagt, dass man die Situation verfolge und sich regelmässig orientieren lasse. Dass Roland Nothhelfer seinen Rücktritt nun vorgezogen habe, sei aus seiner Sicht unter den Umständen verständlich und stelle kein Problem dar. Der Gemeinderat sei auch mit sechs Personen beschlussfähig. Ausserdem seien Ferien. Bei den Streitereien im Gemeinderat und der Vakanz im Präsidium sei es nun wichtig, dass eine stabile Übergangsregelung in Kraft gesetzt werden könne, betont Keller. Dann sei die Verschiebung des Wahltermins auf November auch gut machbar. Hätte der Gemeinderat am zuvor kommunizierten 24. September festgehalten, dann hätte er die Wahl spätestens nächsten Montag ausschreiben müssen, 69 Tage vor dem Termin. Namen für die offizielle Wahlliste kann man bis 55 Tage vor dem Wahlsonntag einreichen. In diesem Fall wäre das Ende Juli gewesen. (meg)